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20/02

Merians Traum
Ein Abend im Zeichen barocker Stimmen und Bildwelten

Thema
Lukas Kubik © Samuel Koeppel
© Basil Huwyler
© Basil Huwyler
Radierung von Merian: Paradies (1625)
Radierung von Merian: Moses (1625)

Er war ein Star seiner Zeit: Matthäus Merian der Ältere (1593–1650), geboren in Basel, niedergelassen in Frankfurt am Main, bekannt in ganz Europa. Seine Stadtpläne, historischen Ansichten und Bibelillustrationen in Kupfer prägen das kollektive Gedächtnis bis heute.

Nach einer kurzweiligen, reich bebilderten Einführung in Merians Werk und in seine Frankfurter Jahre als Verleger, Radierer und Kupferstecher folgt als Hauptteil Merians Traum: ein immersives Hör- und Seherlebnis, das uns mitten hineinwirft in das wilde, grausame und zugleich ungeheuer schöpferische 17. Jahrhundert. In eine Welt, die vom Dreissigjährigen Krieg, von Seuchen und Hungersnöten gezeichnet war – und in der es für die Menschen kein Widerspruch war, an Gott, aber auch an Hölle, Hexenwerk, Einhörner und apokalyptische Kreaturen zu glauben. Lukas Kubik führt als Erzähler durch dieses Epochen-Panorama. Wir hören die Stimmen von Zeitgenoss*innen Merians: die Hebamme, den Dichter, den Astronomen, eine der Hexerei beschuldigte Frau, den Söldner. Am Ende verschiebt sich die Grenze zwischen Realität und Imagination: Wir finden uns in Merians Frankfurter Werkstatt wieder an Mitternacht im Jahr 1625, die Buchmesse rückt näher, und der erschöpfte Künstler sitzt noch immer über seinen Kupferplatten. Die erste Folge der „Icones Biblicae“ muss fertig werden! Doch dann beginnen seine Bilder ein unheimliches Eigenleben zu entwickeln …

Eine Produktion von Barbara Piatti, Basil Huwyler und Cedric Kegreiss, Verein „Setzkasten. Design und Spiel aus Basel“.

In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Generalkonsulat.

Veranstaltungsbeginn

Freitag, 20. Februar 2026 / 20:00

Eintritt

Solidarisches Preissystem mit 22 Euro (Förderpreis), 17 Euro (regulärer Preis), 12 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende)

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