Junge Deutsche Philharmonie
Wirrnis
Neben der großen Orchesterbesetzung ist auch Kammermusik integraler Bestandteil der Jungen Deutschen Philharmonie. Klarinette, Kontrafagott, Cello, Violine, Trompete und Klavier finden sich zum Kammer_Spiel 2026 für Konzerte bei Partnern im Rhein-Main-Gebiet zusammen.
Der französische Komponist Olivier Messiaen vollendete sein Streichquartett Quatuor pour la Fin du Temps 1940/41 im Kriegsgefangenenlager in Görlitz – wo auch die Uraufführung mit ihm selbst am Klavier und weiteren Lagerinsassen an Violine, Cello und Klarinette stattfand. Das „Quartett zum Ende der Welt“ bezieht sich auf die Offenbarung des Johannes und ist musikalisch und klanglich – wie so viele Werke Messiaens –von Vogelgesängen inspiriert. Der 7. Satz dieses Werkes ist Namensgeber des Programms von Kammer_Spiel, unserer Kammermusikreihe mit Partnern im Rhein-Main Gebiet.
Für das Ballett La revue de cuisine von Bohuslav Martinů, ein unterhaltsames Werk mit komplexen Taktwechseln und jazzigen Einflüssen, wird die Besetzung um Fagott und Trompete erweitert.
Hervorgehoben werden die unterschiedlichen Klangfarben der instrumentalen Besetzung im Trio für Trompete, Violine und Klavier des US-amerikanischen Komponisten Eric Ewazen.
Der deutschböhmisch-jüdische Komponist Erwin Schulhoff gehörte in den 1920er und 1930er Jahren zu den experimentierfreudigsten und radikalsten Persönlichkeiten. Von den Nationalsozialisten verfolgt, starb er 1942 im Lager. In Bassnachtigall, einem der ganz wenigen Solo-Stücke für Kontrafagott, werden in einem gesprochenen Epilog die „intellektuellen Hornbrillenträger“ im Publikum verhöhnt.
Programm:
Eric Ewazen (*1954)
Trio für Trompete, Violine und Klavier
Erwin Schulhoff (1894–1942)
Bassnachtigall
Olivier Messiaen (1908–1992)
Quatuor pour la Fin du Temps für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier,
Auszüge aus:
4. Intermède
6. Danse de la Fureur
7. Fouillis d’Arcs-en-Ciel, pour l’Ange qui annonce la Fin du Temps
Bohuslav Martinu
Le Revue de Cuisine
Veranstaltungsbeginn
Donnerstag, 5. Februar 2026 / 19:30
Eintritt
Solidarisches Preissystem mit 27 Euro (Förderpreis), 22 Euro (regulärer Preis), 17 Euro (Minimalpreis), 6 Euro (Schüler*innen + Studierende)
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