Der in Frankfurt geborene Thomas Metzinger ist Professor für Philosophie an der Universität Mainz und leitet dort den Arbeitsbereich Theoretische Philosophie. Er ist außerdem Adjunct Fellow am neu gegründeten Frankfurt Institute for Advanced Studies.
Der Kurzvortrag von Thomas Metzinger wird der Frage nachgehen, wie das Ichgefühl entsteht, das allem Fühlen und Denken zu Grunde liegt. Wie kann man sich vorstellen, daß in einem informationsverarbeitenden System wie dem menschlichen Gehirn ein „phänomenales Selbst“ entsteht, ein bewußt erlebtes Selbst? Metzinger wird argumentieren, daß es so etwas wie ein substanzielles Selbst nicht gibt, sondern nur ein „transparentes Selbstmodell“. Er wird dann zeigen, daß es genauso falsch ist zu behaupten, daß das Selbst eine Illusion ist. Genügend Stoff wird Metzingers Kurzvortrag bieten für die anschließende Runde mit Micha Brumlik, Ruthard Stäblein und dem Publikum.
| Thema | 20:30 Uhr | Eintritt: 6 Euro (Ermäßigt: 3 Euro)
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