Sommerliche Abendstimmung am Stadtrand, einer Brachlandschaft mit Gestrüpp, verrotteten Werkzeugen und Mücken. Der Heldin zu Füßen gesellt sich ein schwarzer, nicht allzu großer Mischlingshund. Was nun die in Berlin lebende Lyrikerin und Erzählerin Marion Poschmann vor uns ausbreitet, ist eine Novelle in klassischer Manier, geschrieben in der präzisesten Sprache der deutschen Gegenwartsliteratur, eine Geschichte von irritierender Schönheit. Die wechselseitige Abhängigkeit zweier Kreaturen entwickelt alles Schöne und Dunkle unserer Welt, birgt den Kosmos der menschlichen Bedingtheit. Die Hundenovelle erschien in der Frankfurter Verlagsanstalt.
| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 6 Euro (ermäßigt: 3 Euro)