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Sascha Anderson
Ich denke, also bin ich tot. Gedichte

Sascha Anderson

Der Dichter Sascha Anderson meldet sich wieder zu Wort. Mit seiner zeitgleich im Schuber im Gutleut Verlag erschienenen Novelle Totenhaus legt er sie im Band Crimesites. Nach Heraklit vor. Sie schwanken zwischen der Nähe zum Ich und seiner Ferne, zwischen dem Körperlichsten und dem Reflektiertesten, es sind Gelegenheitsgedichte ebenso wie autobiographische. Einige Verse stammen wohl noch aus der DDR. Eingeflochten in die Gedichtwelt steht ein tagebuchartiger Essay über die Sprache. Die Form wandelt sich, sein Ton bleibt intensiv: „Nichts, was nicht vergeht, kann verweilen. Zeilen schinden, leere Zeilen.“

| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 6 Euro (Ermäßigt: 3 Euro)