Der französische Philosoph Henri Lefèbvre entwickelte in seiner Theorie des Alltags einen Begriff vom Raum, der heute kein natürlicher Raum mehr ist, sondern immer ein sozialer. So ist jeder Raum auch als Produkt der ihn hervorbringenden Gesellschaft lesbar. Die an der TU Darmstadt lehrende Martina Löw begreift „Räume als relationale (An)Ordnungen von Lebewesen und sozialen Gütern an Orten“. Räume entstehen durch menschliches Handeln und bestimmen zugleich menschliches Handeln. Am Frankfurter Bahnhofsviertel und seiner Prostitutionsszene untersucht Löw auch konkret den Wandel räumlicher Arrangements.
| Thema | 20:30 Uhr | Eintritt frei
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