Der Dichter, Dramatiker, Übersetzer (Gilgamesh) und Essayist Raoul Schrott hat eine nicht versiegende Sehnsucht nach den Endpunkten, den entlegendsten Ecken dieser Welt. Man kann sagen, er ist ein großer Reisender mit einer wundervollen Begabung für die Sprache, die er meisterlich beherrscht. Nach der Wüste Lop Nor, Finis terrae und Tristan da Cunha sucht er seine Leser dieses Mal in ein völlig unbekanntes Dreiländereck zwischen Libyen, dem Tschad und dem Sudan zu entführen, vermutlich die letzte unerforschte Region der Erde. Die fünfte Welt, erschienen im Haymon Verlag, ist wirklich ein Logbuch dieser Reise und keine Fiktion, doch auch ein poetisches Manifest über die Rätselhaftigkeit alles Entlegenen.
| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 8 Euro (Ermäßigt: 5 Euro)