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Gastveranstaltung der Republik Slowenien:
Milan Dekleva und Michael Rutschky
1968 in Slowenien und Deutschland

Ein Lese- und Gesprächsabend mit zwei hoch geachteten „Multinstrumentalisten“, mit denen man über die letzten 40 Jahre Literaturgeschichte sprechen kann, vor allem aber über die Folgen von „1968“. In Deutschland ist dieser Teil der Geschichte vieldiskutiert, in Slowenien weniger. Einer der wichtigsten Autoren Sloweniens, Milan Dekleva, geb. 1946 in Ljubljana, veröffentlichte seine ersten Gedichte mit 13. Ein umfangreiches Oeuvre an Romanen, Essays und Gedichten folgte, für das er die bedeutendsten Preise Sloweniens erhielt. Dekleva arbeitet als Musiker, Journalist, TV-Redakteur und Herausgeber. Michael Rutschky ist renommierter Chronist der 68er Generation, studierter Philosoph und Fotograph. Er war u. a. Redakteur bzw. Mitherausgeber der Zeitschriften ‚Merkur’, ‚Transatlantik’ und des ‚Alltag’. Zuletzt erschien von ihm Wie wir Amerikaner wurden - Eine deutsche Entwicklungsgeschichte (2004).

Es moderiert der Literaturkritiker der jüngeren Generation, Christoph Schröder. Anschließend slowenischer Umtrunk und Häppchen.

| Text | 20:30 Uhr | Eintritt frei