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Ingrid Noll
Kuckuckskind

Ingrid Noll

Jedes fünfte bis zehnte Kind ist angeblich ein Kuckuckskind. Die meist ungewisse Vaterschaft steht am Beginn der Verwicklungen, in die Ingrid Noll ihre Leser entführt. Das schlichte Glücksstreben — „Ein Häuschen mit Garten, eine glückliche Ehe und vor allem zwei Kinder“ — wird mit feinen Strichen hinterfragt, das Schicksal hat es anders mit Anja gemeint. Die Frau im besten Alter verdächtigt ihren Ex-Ehemann, für die Schwangerschaft ihrer Freundin Birgit verantwortlich zu sein. Beide sind Lehrerinnen für Französisch, Anja ist zudem sudoku-abhängig, leidet unter ihrer Kinderlosigkeit. Auch dieser Noll-Roman kommt nicht ohne Leiche aus, doch anders als früher klopft der Tod nun auch bei einer Frau an. Der Roman Kuckuckskind erschien im Diogenes Verlag.

| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 8 Euro (ermäßigt: 5 Euro)