Paulus Böhmers Langgedichte sind eine Art poetische Inventur der Welt. Sie sind nicht genügsam und der Wortstrom fließt gern über 10 Seiten hinweg, er wird zu einer „Form des Atmens“ (Thomas Hettche). Böhmers Gedichte sind nach musikalischen Vorgaben konstruierte symphonische Gefüge. In ihnen findet sich tiefste Trauer, und immer Trotz und Zärtlichkeit. Am Meer, dieser nur im Privatdruck vorliegende Text, ebenfalls ein Böhmer’sches Langgedicht und erster Teil eines Triptychons, wurde innerhalb eines fünfwöchigen Klinikaufenthaltes geschrieben. Der Autor und sein Lieblingsschauspieler Peter Heusch tragen das Gedicht im Wechsel vor.
| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 6 Euro (ermäßigt: 3 Euro)