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Parallelkulturen im Dialog V:
Eleonora Hummel
Die Fische von Berlin

Eleonora Hummel
© A. Schiffer-Fuchs

Alina liebt ihren Großvater. Er angelt gerne und hat ein altes Messer unter dem Kopfkissen. Und eines Tages erzählt er ihr seine Geschichte – „Ich wollte mehr hören, ich wollte nicht, daß er aufhört“, sagt sie zu sich. Es ist die Geschichte eines Rußlanddeutschen aus Kasachstan, die Enkelin erfährt als erste in der Familie ein großes Geheimnis. Eleonora Hummel ist in Kasachstan geboren, und es liegt auf der Hand, dass vieles in dem Roman Die Fische von Berlin (Steidl Verlag) auf ihre Geschichte zurückzuführen ist. Eine wundervoller Roman, in dem die Eigenwilligkeit und das früh ausgeprägte Selbstbewußtsein der Heldin es uns leicht machen, in ein uns unbekanntes Jahrhundert einzutauchen.

In Zusammenarbeit mit DiKoM e. V. und mit Unterstützung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 6 Euro (Ermäßigt: 3 Euro)