Vor zehn Jahren beschlossen 29 europäische Bildungsminister in Bologna eine Vereinheitlichung des Hochschulwesens, der sogenannte Bolgona-Prozeß begann. Damit einher gingen Privatisierungen im Bildungssystem, mit von der Partie ist eine globale Beraterelite, ein neuer Begriff, das „Humankapital“, nistet sich ein. Eine erste Gewinn-/Verlustrechnung stellt der renommierte Bamberger Soziologe Richard Münch vor, Autor des Buches Globale Eliten, lokale Autoritäten – Bildung und Wissenschaft unter dem Regime von PISA, McKinsey & Co. (Suhrkamp 2009).
Kurzvortrag, moderiertes Gespräch mit Micha Brumlik und Ruthard Stäblein.
| Thema | 20:30 Uhr | Eintritt: frei