In vielen kleinen Erzählungen, die, mal lyrisch, mal essayistisch, mal tagebuchartig geprägt sind, gestaltet der ungarische Autor ein Bild seines Lebens, Ungarns und Budapests. Er erfindet dazu eine Figur, Kalligaro, die große Ähnlichkeit mit ihm aufweist, die sich aber dennoch von ihm unterscheidet, da sie einen ironisch-freundlichen Blick auf den Autor wirft.
Es ist ein persönliches Geschichtsbuch, das, Konrad ist 1933 geboren, auch den Autor selbst historisch in seinen gespielten Rollen einschätzt und so von ihm rückblickend als dem Präsidenten (PEN oder Berliner Akademie der Wissenschaften) erzählen kann. Und es ist ein Schatz an Lebensklugheit und der Lebenskunst, ein in über 200 Texten aufgesplitterter menschlicher Kosmos. Das Buch Kalligaro erschien im Suhrkamp Verlag.
| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 8 Euro (Ermäßigt: 5 Euro)