Der ägyptische Autor Alaa al-Aswani führt uns in Chicago an das histologische Institut der Universität von Chicago, führt uns Studenten wie Lehrende vor. Hier kreuzen sich die Wege von Amerikanern und Ägyptern, Singles und Paaren. Dabei bleibt Amerika nicht bloß malerische Kulisse, es entsteht das Bild einer selbstsicheren, von ihren eigenen Wertvorstellungen überzeugten, manchmal sogar brutalen Gesellschaft, die gelegentlich auch naiv erscheint und trotzdem jedem seine Chance einräumt. Ägypten aber bleibt allgegenwärtig: ein Ägypten, das die Emigranten verzweifelt oder voll Interesse an der Neuen Welt verlassen haben, aber nicht vergessen können. Chicago erschien im Basler Lenos Verlag.
In freundlicher Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Asien, Afrika und Lateinamerika. In arabischer und deutscher Sprache.
| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 6 Euro (Ermäßigt: 3 Euro)