Drei Geschwister wurden durch ein Testament dazu genötigt, eine Art Sterbehospiz im Süden Münchens zu eröffnen. Die unterschiedlichsten lebensmüden Männer und Frauen treffen ein, doch anders als geplant beschließen die wenigsten ihr Leben in diesem Hospiz. Viele der lebenserfahrenen und skurrilen Figuren beginnen überraschenderweise in der Begegnung miteinander die lebenswerten Seiten neu zu entdecken, so beispielsweise ein „zu kurz“ gekommener Insasse und der für über ein halbes Dutzend Kinder verantwortliche Ex-Verleger, der lakonisch zum besten gibt: „Alle schreiben, aber keiner liest mehr“.
Ein leichtfüßig geschriebener und charakterenbunter Zukunftsroman für Deutschland, ein humorvoller Wegweiser aus den zu vielen Betroffenheitsfallen. Erschienen ist der Roman Ludwigshöhe bei C. H. Beck.
| Text | 20:30 Uhr | Eintritt: 6 Euro (ermäßigt: 3 Euro)