Yevgeniy Breyger & Robert Stripling, Salon Fluchtentier – 1. September 2016

„Der Zusammenschluss Frankfurter Dichterinnen und Dichter belebt das Stadtgebiet mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten rund um die Vielfalt zeitgenössischer Dichtung. (…) Geistesgegenwärtig, live und ohne doppelten Boden reagiert Breyger auf Stichworte aus dem Publikum und beamt Zeilen auf die Leinwand, die lebendig und spontan und jedes Mal neu sind. (…) Stripling bringt seine Texte mit Schlagzeug und Soundinstallation zu Gehör. Die zwischen Prosa und Lyrik changierenden Gedankeneskapaden bewegen sich langsam und ausschweifend.“

Faust Kulturtipps, 4.8.2016

Andreas Maier, Der Kreis – 30. August 2016

„Fortsetzung des ambitionierten autobiografischen Projekts: Vom Kind zum Künstler.“

Journal Frankfurt, Nr. 19/2016

Gustaaf Peek, Göttin und Held – 6. September 2016

„Der in Amsterdam lebende Romancier Gustaaf Peek stellt seinen frisch in deutscher Übersetzung erschienenen Roman „Göttin und Held“ vor, der eine Liebesgeschichte auf ungewöhnliche Weise rekapituliert – von ihrem Ende her. (…) In den Niederlanden ein Bestseller: Peek umkreist elegant die Mysterien der Liebe.“

Journal Frankfurt, Nr. 19/2016

„Er verengt den Blick seiner speziellen Geschichte von Tessa und Marius auf zwei große Themen, auf die Liebe und die Wahrheit.“

Frankfurter Rundschau, 6.9.2016

Ruth Zetzsche & Werner Fürst, Nur nicht aus Liebe weinen… – 14. September 2016

„Logisch, dass die Musiker für ihr Programm die Qual der Wahl haben, der Fundus von Songs und Gedichten dazu ist nahezu unendlich.“

Frankfurter Rundschau, 14.9.2016


Jochen Rückert Quartett – 8. September 2016

„Leise, verhalten, unaufgeregt begann das Konzert des Quartetts von Jochen Rückert mit dem Tenorsaxophonisten Mark Turner in der gut besuchten Frankfurter Romanfabrik – gerade so, als wollte man den schwülwarmen Spätsommerabend musikalisch etwas abkühlen. (…) eine ästhetische Wohltat bei all den virtuosen Egotrips.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.9.2016

Saskia de Coster, Wir & ich – 19. September 2016

„Saskia de Coster hat sich mit ihrem Familienroman „Wir & ich“ einem beliebten Thema der wohlhabenden Welt zugewandt und erzählt humorvoll-böse von den inneren Zwängen ihrer Figuren.“

Frankfurter Rundschau, 19.9.2016

Jason Rebello, Held – 29. September 2016


„Rasant bekannt wurde der englische Pianist Json Rebello, als er Kenny Kirkland von der Band Sting ersetzte. (…) In der Frankfurter Romanfabrik (…) stellt er (…) sein neues Solo-Album „Held“ vor.“

Frankfurter Rundschau, 28.9.2016

Sharon Dodua Otoo, Herr Göttrup setzt sich hin – 12. Oktober 2016

„Ein Frühstücksei entpuppt sich als Wesen mit Verstand. Spricht aus ihm die Weltseele? Die ghanaisch-britische Autorin gewann den Bachmann-Preis.“

Frizz, Oktober 2016

„Sie war die Überraschungssiegerin des diesjährigen Bachmannpreis-Wettlesens in Klagenfurt. (…) Die Jury sprach von einer heiteren, surrealistischen Erzählung mit tieferer Bedeutung. Das sollte man sich anhören.“

Journal Frankfurt, Nr. 22/2016

Boualem Sansal, 2084. Das Ende der Welt – 19. Oktober 2016

„Mit 2084 beginnt die Neue Zeit. Wir befinden uns in Abistan, benannt nach Abi, den Gesandten Yölahs auf erden. Es gibt eine neue Sprache, Abistanisch, die jedoch jegliches Denken ausschließt. Das Leben der Abistani wird vom Glauben, den Gebeten und den Pilgerfahrten bestimmt. Es handelt sich um einen Gottestaat. (…) Boualem Sansal erhielt 2011 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.“

Faust Kultur, 18.10.2016

Rotraut de Clerck & Prof. Susanne Schröter – 9. November 2016

„Die Islamwissenschaftlerin Prof. Susanne Schröter und die Psychoanalytikerin Rotraut de Clerck diskutieren die Thesen von Kamel Daoud. Kamel Daoud, 1970 geboren, ist algerischer Journalist und Publizist. Er hat sich ausführlich zur Stellung der Frau in der arabischen Welt geäußert. Daoud attestiert der arabisch-muslimischen Welt einen tiefgehenden Sexismus und hat damit eine breite Diskussion in Frankreich und Deutschland angestoßen.“

Faust Kultur, 18.10.2016

Thomas Cremer, Dada mit Hugo Ball – 3. November 2016

„Seit 2003 produziert Schlagzeuger Thomas Cremer Programme „in denen sich Literatur und Musik treffen“. „Das Thema kommt eindeutig von Schauspieler, Sprecher und Regisseur Jochen Nix“, verweist Cremer auf dessen Hörbuch „Flametti“ und seine intensive Auseinandersetzung mit dem Dadaismus. Ablehnung konventioneller Kunst und Gesellschaftskritik… „Was konnte und könnte besser zu solch einem Ausbruch passen, als eine improvisatorische Musik, die all das auch will: aufreizen, umwerfen, triezen?“. Eine rhetorische Frage.“

Journal Frankfurt, Nr. 23/2016

Mathias Ènard, Kompass – 25. Oktober 2016

„Die Faszination des Westens für den Orient ist ein uralter Topos, den Mathias Ènard in seinem neuen, mit dem Prix Goncourt 2015 ausgezeichneten Roman „Kompass“ auf höchst intelligente Weise belebt. Franz Ritter heißt eine der beiden Hauptfiguren, ein Wiener Musikwissenschaftler, der nach einer unschönen Diagnose wachliegt und sich an die Orte seiner Forschungsreisen erinnert, die gleichzeitig eng verknüpft sind mit seiner Liebe zur Orientalistin Sarah. Städtenamen, die wir heute zum Teil mit Bildern von Krieg und Zerstörung assoziieren (…). Ein aktuelles Buch.“

Journal Frankfurt, Nr. 23/2016
 

Eva Klesse Quartett, Obenland – 10. November 2016

„Nach vielen Konzerten ist die Band auch zu einem intuitiv agierenden, perfekt harmonierenden Organismus geworden. Das zweite Album „Obenland“ beeindruckt durch melodische Themen und weite Bögen, nuancierte Klangfacetten, Transparenz  und Dynamik.“

Journal Frankfurt Nr. 24/2016

Manfred Maurenbrecher & Marco Ponce Kärgel, Klagen ist für Toren – 12. November 2016

„Die 24 Stücke der „Winterreise“ von Franz Schubert werden gern interpretiert und oft gehört. Neu und ungewohnt klingt aber das, was der Liedermacher Manfred Maurenbrecher und der Gitarrist Marco Ponce Kärgel aus dem romantischen Liederzyklus machen. (…) ein bisschen schräg und ein bisschen morbider als die Stücke der „Winterreise“ ohnehin schon sind.“

Frankfurter Rundschau, Nr. 264/16, 11.11.2016


Lange Frankfurter Lyriknacht – 15. November 2016

„Die fünf geladenen Vertreter der Dichtkunst – Paulus Böhmer, Carolin Callies, Matthias Göritz, Oleg Jurjew und Marcus Roloff – sind so unterschiedlich im Ton und Ausdruck, dass jedem etwas gegeben wird.“

Faust Kultur, 10.11.2016

Debattierclub Vaevictis – 18. November 2016

„Um Amerika soll es heute gehen im Debattenduell. Das ist schon durchgesickert. Um Trump womöglich. Munkelt man. Die Spannung steigt in der prächtig gefüllten Romanfabrik. Gleich werden junge Leute auf der Bühne stehen, von verwuschelten Haaren sprechen, von der Elbphilharmonie, von Alkoholkontrollen, und sich die wildesten Argumente um die Ohren hauen. Aber Trump? Viel zu plump für Vaevictis, den Frankfurter Debattierclub.“

Frankfurter Rundschau 19/20/2016

Alex Capus, Das Leben ist gut – 29. November 2016


„„Das Leben ist gut“ heißt das neue Werk des Schweizer Schriftstellers Alex Capus. „Man lasse sich von der Vitalität dieses Buches anstecken“, meinte die „Neue Zürcher Zeitung“.“

Frankfurter Rundschau, 28.11.2016


John Abercrombie & Marc Copland – 2. Dezember 2016

„Der Amerikaner John Abercrombie begann seine Karriere als irrwitziger Gitarrenvirtuose. Über die Jahre ist sein Spiel sehr viel leiser, forschender geworden, als hätte er seine Blickrichtung geändert. Weg vom Außen, hinein ins Innere. Dabei bleiben seine Improvisationen immer ausgewogen, der Tradition von Fusion und Modern Jazz verbunden. In der Romanfabrik wird Abercrombie (…) mit dem Pianisten Marc Copland zu hören sein – feingliedriger, unaufgeregter, kammermusikalischer Jazz.“

Strandgut 12/2016  

Kathleen Morgeneyer & Alexander Khoun, Christa Wolfs: Kein Ort. Nirgends – 15. Dezember 2016

„Christa Wolf erfand 1977 mit „Kein Ort. Nirgends“ eine mögliche Begegnung zwischen Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode im Jahr 1804. (…) In Wolfs  Erzählung werden Grenzen überschritten – zwischen Individuen, Geschlechtern, Realität und Utopie, Vergangenheit und Jetztzeit. (…) szenische Lesung (…) mit Kathleen Morgeneyer und Alexander Khuon, beide Schauspieler am Deutschen Theater Berlin (…).“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2016