Jan Costin Wagner, Sonnenspiegelung – 13. Januar 2016

„Mit den Romanen rund um den finnischen Kommissar Kimmo Joentaa hat Jan Costin Wagner sich eine große Fangemeinde erschrieben. Wer die Bücher kennt, weiß, dass Wagner wweit mehr ist als „nur“ ein Krimiautor – seine Romane sind fein gearbeitete Studien menschlichen Leids, in die Wagner stets einen kleinen Schimmer von Hoffnung und Trost scheinen lässt. (…) Wagner bedenkt seine Figuren mit Empathie. Und lässt ihnen ihre Würde.“

Journal Frankfurt, Nr. 1-2/2016

Simon Zawalinski, Frankfurter Kioskgeschichten – 19. Januar 2016

„Simon Zawalinski ist nicht hauptberuflich Schriftsteller, sondert arbeitet im Zeitschriftenladen am Rathenauplatz, ironischerweise direkt vor der Großbuchhandlung Hugendubel. Doch mittlerweile hat er getrreu dem Motto, dass die besten Geschichten auf der Straße liegen, drei Bücher veröffentlicht (…), in dem Zawalinski die Menschen, denen er im Laufe der Jahre in seinem Kiosk begegnet ist, porträtiert. Entstanden ist ein Stadtporträt der ganz besonderen Art – eine liebevolle Schilderung des kleinen Frankfurt.“

Journal Frankfurt, Nr. 3/2016

Junge Deutsche Philharmonie,  Debussy, Messiaen und Crumb – 23. Januar 2016

„Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen. George Crumb, Claude Debussy und Olivier Messiaen stehen jeweils an musikalischen Wendepunkten. (…) Das Konzert in der Romanfabrik ist Teil einer Kammermusikreihe „Musikalische Wendepunkte“, in deren Mittelpunkt Kompositionen von Claude Debussy und Maurice Ravel stehen. Veranstaltet wird die Reihe von der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Mutare Ensemble und der Romanfabrik.“

Der Taktgeber. Das Magazin der Jungen Deutschen Philharmonie, Nr. 29/2015

Werner Söllner, Knochenmusik – 26. Januar 2016

„Der rumäniendeutsche Lyriker Werner Söllner hat nach vielen Jahren wieder einen Gedichtband herausgebracht. In seinem „Knochenmusik“ betitelten Band geht es um familiäre Erinnerungen und um Momente in Amsterdam, es geht um Selbstbeobachtung und um die Engel in Frankfurt. Sein Ton ist nüchtern und intensiv, seine Suche nach Erklärungen mündet manchmal in der Erkenntnis, es handle sich um Sphärenmusik, ein andermal darin, dass die Haut von innen tätowiert ist. Söllner reimt wie beiläufig, wenn die Worte sich ihm aufdrängen, dann denkt man an Heinrich Heine.“

Faust Kultur, 8.12.2016

Eric Plandé, Carla Bley Projekt – 28. Januar 2016

„Eric Plandés Saxofon klingt immer gegenwärtig. Es ist ein direkter, immens gespannter, ekstatischer und im riesigen Feld des frei improvisierten Jazz genau informierter Ton, in dem irrsinnig viel Kraft steckt. In der Romanfabrik verbeugt sich der Franzose nun vor dem hellsichtigen, in jeder Hinsicht offenen Werk der Amerikanerin Carla Bley. An seiner Seite stehen dabei musikalische Schwergewichte der Region: der Pianist Bob Degen, Jürgen Wuchner am Bass und der Schlagzeuger Janusz Maria Stefanski.“

Strandgut, Nr. 1/2016

Arno Camenisch, Die Kur – 2. Februar 2016

„Die reiche Beobachtungsgabe von Arno Camenisch wendet sich in seinem neusten Roman „Die Kur“ einem reifen Paar zu, das in einem noblen Engadiner Hotel auf Kur geht. Seine Erzählkunst liegt unter anderem im Verknappen der Sprache und in der innigen Nähe zum Gefühlsleben und kleinsten Regungen seiner Figuren. Wobei das eine, die reduzierte Sprache, das andere, die Pulsschlagnähe, zu bedingen scheint.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.2.2016

Robert Schindel, Scharlachnatter – 9. Februar 2016

„Dem Wiener Dichter und Romancier Robert Schindel fällt es nicht schwer, das Wörterbuch zu bereichern: „Wenn ein Blick hersegelt/ und ich mich überrucke“ heißen zwei Zeilen eines kleinen Gedichts. Man spürt und sieht es Schindels Gedichten an, dass sie durch seinen verspielt-reflektierten Umgang mit der Sprache ganz frisch und neu daherkommen.“

Faust Kultur, 2.2.2016

Jo van Nelsen Trio, Lampenfieber – 13. Februar 2016

„Den Schalk treibt man dem musikalischen Entertainer nicht mehr aus. Es war im Jahr 2014, da feierte der Frankfurter Chansonnier Jo van Nelsen sein immerhin 25. Bühnenjubiläum. Dazu hatte er ein Jubiläumsprogramm namens „Lampenfieber“ konzipiert, voller eigener und traditioneller Chansons mit jazzigen Begleitnoten. Damit sind die Mannen am 13. Februar um 20 Uhr in der Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186, nun zum letzten Mal in Frankfurt zu erleben.“

Frankfurter Rundschau, 12.2.2016

Wilhelm Genazino, Außer uns spricht niemand über uns – 16. Februar 2016

„Aus seinem noch unveröffentlichten Roman „Außer uns spricht niemand über uns“ liest der Frankfurter Autor Wilhelm Genazino am Dienstag, 16. Februar, in der Frankfurter Romanfabrik (…). Genazino ist Büchner-Preisträger. Er gilt als Flaneur und mit der Abschaffel-Trilogie als Erfinder des bundesdeutschen Angestellten-Romans. So sind auch die Helden seiner Romane irgendwo in der Mitte der Gesellschaft angesiedelt: nicht zu schön, nicht zu reich, nicht zu erfolgreich.“

Frankfurter Rundschau, 16.2.2016

Reinhard Kaiser, Der glückliche Kunsträuber – 23. Februar 2016


„Die Kunstgeschichte und die Geschichte der großen Museen ist immer auch eine Geschichte des Raubs und der Aneignung fremden Kulturguts. Der Louvre ist voll davon, das ist zwei Männern geschuldet: Napoleon Bonaparte und Vivant Denon (1747-1825). Dessen Leben hat Reinhard Kaiser nun aufgeschrieben. (…) Reinhard Kaisers Lesungen sind stets ein kurzweiliger Mix aus Gelehrsamkeit, Empathie und Witz.“

Kulturelle Kurznachrichten, Februar/März 2016

Christoph Ullrich & Eric Schaefer, Domenico Scarlatti und mehr – 27. Februar 2016

„ „Eric Schaefers emotionale und rationale Intelligenz erlaubt ihm, das Wesen der Musik sofort zu erfassen und sich ihr mit neuartigen Perkussions-Rezepturen zu nähern. Für Christoph Ullrich bedeutet das Einbrechen von Schlagwerk in eigentlich vertraute Klangwelten eine persönliche Neuentdeckung der Musik, was ihm ein selten erlebtes Freiheitsgefühl verschafft“, beschreibt eine Sprecherin der Romanfabrik die Idee. Herausgesucht haben sich die beiden Musiker dazu unter anderem Werke von Domenico Scarlatti, Béla Bartók und Bohuslav Martinu.“

Journal Frankfurt, Nr. 6/2016

Frank Goosen, Förster, mein Förster – 2. März 2016

„Frank Goosen, bekennender VfL-Bochum-Fan und eingefleischter Ruhrgebietler, ist einer der charmantesten Vertreter der literarisch-nostalgischen Fraktion. In seinem neuen Roman „Förster, mein Förster“ steckt sein Held, ein Schriftsteller um die 50, in einer tiefen Sinnkrise. (…) Es ist damit zu rechnen, dass das ein lustiger Abend wird. Ein guter Vorleser ist Goosen nämlich auch.“

Journal Frankfurt, Nr. 6/2016

Nora Bossong, 36,9° – 8. März 2016

„Die in Bremen geborene Dichterin und Romanschriftstellerin Nora Bossong widmet ihren Roman „36,9°“ dem italienischen Philosophen Antonio Gramsci, einem Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens. Auf einer fiktiven und einer halbdokumentarischen Ebene verwebt sie das Leben und den im faschistischen Mailänder Gefängnis erlittenen Tod des großen Denkers mit dem Abenteuer des Göttinger Wissenschaftlers Anton Stöver, der seinen Kollegen Brevi in Rom besucht. (…)Nora Bossong liest heute Abend um 20 Uhr in der Romanfabrik aus ihrem Buch.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.3.2016


Amir Hassan Cheheltan, Der Kalligraph von Isfahan – 15. März 2016

„Der Kalligraph von Isfahan (…) erzählt von Leben und Flucht, von verbotener Liebe und von religiösen Konflikten, der Roman ist eine märchenhaft schöne Parabel auf die aktuellen hässlichen Verhältnisse im Nahen Osten. Der iranische Autor Cheheltan berichtet regelmäßig für die FAZ aus Teheran.“

Website LitPROM, Februar 2016


„Wie es sein muss für einen  Autor, seinen Roman nicht zuallererst in seiner Muttersprache veröffentlicht zu sehen, sondern in einer Übersetzung, konten die Zuhörer zu Beginn der Lesung von Amir Hassan Cheheltan in der Romanfabrik nachvollziehen. Deren Leiter Michael Hohmann bat den 1956 in Teheran geborenen Schriftsteller zunächst, eine Passage in Farsi vorzutragen, damit auch die deutschen Besucher einen Eindruck von der ‚Schönheit der persischen Sprache’ erhalten würden: Neben ihrem melodischen Klang vermittelte sich zugleich die Fremdheit einer Sprache, deren Bedeutung man nicht zu verstehen vermag.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.3.2016

Axel Honneth, Die Idee des Sozialismus – 16. März 2016

„Der Frankfurter Philosoph Axel Honneth geht in seinem Buch „Die Idee des Sozialismus“ der Frage nach, wie die sozialistischen Ideen wiederbelebt werden könnten. Kurzvortrag, moderiertes Gespräch mit Micha Brumlik und Michael Hohmann, anschließend Publikumsgespräch.“

Faust Kultur, 29.2.2016

Feridun Zaimoglu, Siebentürmeviertel –  22. März 2016

„Ein Junge aus Deutschland wächst in einem Istanbuler Armeleuteviertel in der Nachbarschaft von Kurden, Tschetschenen, Armeniern und Griechen bei einer türkischen Familie auf. Sein Vater musste mit ihm 1939 aus Deutschland fliehen, seine Mutter starb bei seiner Geburt. Der Junge heißt Wolf, wird aber Arier gerufen oder Hitlersohn, lernt in neuen familiären Banden und in Kinderbanden zu leben.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.3.2016

Johannes Enders Quartett, Mellowtonin – 23. März 2016

„Zeitloser Jazz mit Melodien, subtilen Abstraktionen und dynamischen Grooves.“

Journal Frankfurt, Nr.7/2016


Seine Musik ist kantiger geworden: Mit neubesetztem Quartett ist Johannes Enders heute zu Gast in der Frankfurter Romanfabrik. […] Es ist sicher keine Beleidigung, wenn man dem Saxophonisten, Komponisten und Bandleader Johannes Enders eine künstlerische Rastlosigkeit auf hohem Niveau bescheinigt. Seitdem er im Oktober 2014 das Album ‚Mellowtonin’ eingespielt hat, … sind zwei weitere Platten des Musikers aufgenommen worden.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.3.2016

Ralph Dutli, Die Liebenden von Mantua – 12. April 2016

„Ein kurioses Ergebnis einer Grabung in Mantua aus dem Jahr 2007 ging um die Welt: Die beiden Jahrtausende alten Skelette wurden als „Romeo und Julia“ der Steinzeit bezeichnet. Danach suchten Finanzkrisen und ein Erdbeben die italienische Stadt heim, und plötzlich waren die Skelette aus dem archäologischen Labor verschwunden. Der Dichter und Romancier Ralph Dutli (…) übersetzt literarische Werke aus dem Russischen und Französischen ins Deutsche, publiziert auch Sachbücher.“

Faust Kultur, 8.3.2016

„Indiana Jones in Italien und ein Versuch über die Liebe: Dutli zieht sämtliche Register.“

Journal Frankfurt Nr. 9/2016


Phil Donkin Quartett, Jazz – 14. April 2016

„Miles Davis hätte ihn ohne Umschweife in den Kreis der Musiker aufgenommen, aus dem er seine Bands zusammenstellte. Charlie Mingus hätte in ihm einen Zwillingsbruder im Geiste erkannt. Dem Cooljazz von der amerikanischen Westküste und in den Studios von Hollywood wäre er mit seinem schnörkellosen Spiel, seinem trockenen Timbre und seiner Intonationssicherheit gerade recht gekommen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.4.2016


Frank Witzel, Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969 – 19. April 2016

„In seinem Roman fließen in einer wahnwitzigen Mischung Songzitate, Produktnamen, Sprachspiel, Imaginationen und gesellschaftliche Wirklichkeit im Kopf eines 13-jährigen Erzählers zusammen.“

Journal Frankfurt Nr. 9/2016

Dany Lafferiére, Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama – 27. April 2016

„1976 hat Dany Lafferiére seine Heimat Haiti aufgrund der politischen Situation verlassen müssen und floh nach Montreal. In deutscher Sprache liegt nun sein Essay ‚Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama’ über das Schreiben und die Weltliteratur vor. Dabei vergleicht Lafferiére den westlichen Literaturkanon aus der Perspektive seiner karibischen und afrikanischen Erfahrungen.“

Faust Kultur, 21.4.2016

„Lafferière will im Schreiben Grenzen aufheben. Er nimmt das Wort Weltliteratur ernst.“

Journal Frankfurt, Nr. 10/2016

David Helbock Trio, Jazz – 28. April 2016

„In seinen eigenen Produktionen zeigt David Helbock als virtuoser Pianist, phantasievoller Komponist und pfiffiger Arrangeur markanten Gestaltungswillen […] Das junge Trio vereint auf eigene Art Souveränität, Witz und Spielfreunde.“

Journal Frankfurt, Nr. 10/2016

„Mal geerdet, mal abgehoben: Das David Helbock Trio setzt bei seinem raffiniertem Pianojazz auf das Spiel mit musikalischen Kontrasten. Sollte man David Helbocks künstlerische Qualität und Haltung beschreiben, ließe sie sich etwa so zusammenfassen: Er macht lieber einen bogen um den Zeitgeist, als ihm zu folgen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.4.2016

Michael Quast, Friedrich Stoltze politisch II – 4. Mai 2016

„Michael Quast widmet sich in einer dreiteiligen Reihe in der Romanfabrik dem Frankfurter Schriftsteller und Dichter Friedrich Stoltze. Im Jahr des 200. Geburtstages des Mundart-Dichters sollen noch weitere Projekte folgen. […] Quast liest aus Texten, die bisher nicht publiziert sind, beziehungsweise noch nicht in die bislang veröffentlichten Werkausgaben aufgenommen wurden. Hinter der Reihe der Romanfabrik steckt eine aufwendige Recherche. […] ‚Wir wollen den Fokus auf die literarischen und politischen Texte von Friedrich Stoltze richten’, sagt Quast, ‚das ist unterhaltsam, keine Frage, bei Stoltze ist das ja gar nicht anders denkbar. Aber wir machen diese Reihe für Zuschauer, die keine Radauunterhaltung suchen, sondern Interesse am Autor und seiner Zeit haben.’“

Frankfurter Rundschau, 19.4.2016

Frankfurter Jazzstipendium 2016 – 11. Mai 2016

„Da kam einiges zusammen: Interesse, Wohlwollen, Bekenntnis und nicht zuletzt musikalische Kompetenz. In der Romanfabrik wurde das Jazzstipendium 2016 der Stadt vergeben, nunmehr schon zum 26. Mal. Aber man hatte nicht den Eindruck, hier solle lediglich eine etablierte Preisverleihung routinemäßig bewältigt werden. Fast wirkte es wie die Demonstration einer Herzensangelegenheit, als der demnächst scheidende Kulturdezernent Felix Semmelroth … von der Zukunft des Jazz sprach und wie sehr sie mit der nachwachsenden Generation, aber auch mit der Förderung für diese musikalische Gattung verknüpft ist.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.5.2016

„Schroff und klangmächtig, funkensprühend und auf einem souverän eigenen Weg wirbeln The Where Me?! Die Hinterlassenschaft des Hardbop und des Jazzrock  wie auch der Freien Spielweise auf.“

Frankfurter Rundschau, 13.5.2016

Christian Brückner liest Ror Wolf, Die plötzlich hereinkriechende Kälte im Dezember – 18. Mai 2016

„Ror Wolf lebt noch, zum Glück. Brückner gibt seinen Gedichten eine dramatische Stimme.“

Journal Frankfurt, Nr. 11/2016

„Der Abend, der per Live-Stream übertragen wurde, so dass auf diese Weise Ror Wolf im eine Autostunde entfernten Mainz dabei sein konnte, begann mit einem Auszug aus dem Hörspiel ‚Leben und Tod des Kornettisten Bix Beiderbecke aus Nordamerika’. […] Brückner trug, nein spielte seine Lieblingsgedichte von Ror Wolf vor, im Hintergrund wurden phantastische Collagen des Autors gezeigt.“

BuchMarkt, 20.5.2016

Franz Mon, Sprache lebenslänglich – 24. Mai 2016

„Lang lebe die Rotte ruppiger Querulanten. Herrscher aller Wörter: Der Frankfurter Dichter Franz Mon feiert heute seinen 90. Geburtstag.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.5.2016

„Gestern Abend wurde in der Romanfabrik in Frankfurt auf besondere Weise gefeiert: Die Veranstaltung zum 90. Geburtstag des Künstlers Franz Mon bot Einblicke in das visuelle und akustische Werk des vielseitigen Wortjongleurs.“

BuchMarkt, 25.5.2016


Giorgio Fontana, Tod eines glücklichen Menschen – 31. Mai 2016


„Ausgehend von einem politischen Mord in Mailand, entwirft Fontana auch ein Bild der ideologischen Grabenkämpfe in Italien, die ihre Wurzeln in der faschistischen Vergangenheit haben und in denen wie üblich die Vernunft zu kurz kommt.“

Journal Frankfurt, Nr. 12/2016


Chris Jarrett, Tales of our times – 9. Juni 2016

„Im Gegensatz zum älteren Bruder Keith genießt der 1956 geborene Chris Jarrett weit weniger mediale Aufmerksamkeit. Was natürlich nichts über sein charakteristisches Spiel und seine Musik aussagt. […] Ein Solo-Konzert mit Potenzial für unvorhersehbare Wendungen und Dynamik.“

Journal Frankfurt, Nr. 13/2016


„Seine Eigenkompositionen sind eruptiv, bisweilen disharmonisch und unkonventionell.“

Frankfurter Rundschau, 8.6.2016

Andy Fierens & Rozalie Hirs mit Jasper van´t Hof und Heinz Sauer – 7. Juni 2016

Die Frankfurter Buchmesse „(…) hat sich in diesem Jahr gleich zwei verwandte Ehrengäste eingeladen, nämlich die Niederlande und Flandern. Die Romanfabrik trägt dieser Idee Rechnung und präsentiert mit Rozalie Hirs (Amsterdam) und Andy Fierens (Antwerpen) zwei ungewöhnliche Dichter, bei denen Werk und Performance nur schwer voneinander zu trennen sind. (…) Begleitet werden Hirs und Fierens musikalisch von dem Duo Jasper van´t Hof und Heinz Sauer an Klavier und Saxophon.“

„Kann wild werden: Poesie und Musik im Zusammenspiel als Vorgeschmack auf den Herbst.“

Journal Frankfurt Nr. 13/2016

Michael Quast, Friedrich Stoltze politisch III – 3. Juni 2016

„Stoltze ist das Vorzeigemodell des Frankfurter Humoristen: schlagfertig, böse, gewitzt.“

Von der Internetpräsenz des Journal Frankfurt


Micha Brumlik, Heidegger und die Neue Rechte – 12. Juni 2016


„Mit den Schlagworten Geburtenrückgang, Masseneinwanderung und Islamisierung versucht eine neue rechte Bewegung in Europa, darunter auch die sogenannte Identitäre Bewegung, Aufmerksamkeit und Macht zu erringen. Der Publizist Micha Brumlik analysierte diese rechte Ideologie (…).“

Faust Kultur, 12.6.2016

Urs Allemann, Michael Braun & Norbert Lange, Weltseele Dada – 14. Juni 2016

„Grenzen durchlöchern, Sinn verdrehen, Ordnungen stören – die Idee von dada ist so notwendig wie immer. (…) Die Dichter und Dada-Forscher Urs Allemann, Michael Braun und Norbert Lange performen die „Weltseele Dada“.“

Frankfurter Rundschau, 14.6.2016

Deutsch-Französische Lyrikwerkstatt – 24. Juni 2016

„Acht herausragende Poeten aus Frankreich und Deutschland übersetzen gegenseitig und mit Hilfe von Übersetzerinnen ihre Gedichte.“

Faust Kultur, 23.6.2016

„Deutschland und Frankreich sind Achsenländer der europäischen Einheit und der europäischen Idee. Beide verbindet eine über tausendjährige Geschichte, die einerseits von Kriegen und Hass, andererseits von reichstem Austausch auf den Gebieten der Literatur, der Philosophie und der Musik geprägt ist. Dichter beider Länder zeigen sich als Grenzgänger, wechseln spielerisch die Seiten, zerbrechen sich die Köpfe.“

Kulturfonds Frankfurt Rhein Main, August 2016