Wolfgang Bunzel, Michael Hohmann & Hans Sarkowicz, Buchpräsentation „Romantik an Rhein und Main“ – 2. September 2014

„’Romantik an Rhein und Main’, so der Titel, ist eine reich bebilderte Topographie aller romantischen Orte von Marburg bis Heppenheim, von Koblenz bis Aschaffenburg. Die Wechselwirkung von Topographie und Literatur (die ich ohnehin für eine der bedeutsamsten halte) wird hier untersucht; unabhängig von der Nationalität der Dichter.“

Journal Frankfurt, Nr. 19/2014

„’Wir möchten wissenschaftliche Exaktheit mit einer Art Romantik-Baedeker verbinden’, äußerte sich der Ressortleiter Literatur und Hörspiel beim Hessischen Rundfunk Hans Sarkowicz.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. September 2014

„’Die Region ist spätestens mit diesem Buch durchromantisiert’, erklärt Hohmann und fügt hinzu: ‚Dieses Buch möge dem Romantikmuseum als eine Art Hausbuch dienen.’“

Wiesbadener Kurier, 4. September 2014

Paulus Böhmer, Zum Wasser will/Alles/Wasser will weg – 9. September 2014

„Der Text erscheint Ende des Jahres im Verlag Peter Engstler, doch schon jetzt sollte man es keinesfalls versäumen, sich auf einer von Böhmers raren Lesungen mitreißen zu lassen von diesem überwältigenden und wunderschönen Sprachkunstwerk, das in seiner Metaphorik konsequent rätselhaft bleibt und doch von Dingen spricht, die wir kennen. Eine ‚poetische Inventur der Welt’ (T.Hettche) findet ihre konsequente Fortschreibung.

Journal Frankfurt, Nr. 19/2014

Navid Kermani, Erste Liebe – 16. September 2014

„Seit seiner viel beachteten Rede im Deutschen Bundestag, gilt Kermani als eine der wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.“

Journal Frankfurt, Nr. 20/2014

Michael Kleeberg, Vaterjahre – 23. September 2014

„Über Listen, auch über die Shortlist des Deutschen Buchpreises, lässt sich bekanntlich streiten; warum man diesen Roman, der von der Kritik einhellig gelobt wird, nicht darauf findet, das ist allerdings einige Fragen wert.“

Frankfurter Rundschau, 10. September 2014

Heinz Sauer, Valentin Garvie, Bob Degen, Markus Schieferdecker & Uli Schiffelholz , Frankfurt Exploration – 11. Oktober 2014

„Fast alle haben irgendwie schon einmal zusammen gespielt in unterschiedlichen Ensembles, vom Duo bis zum hr-Jazzensemble. Das Quintett … begibt sich an diesem Abend auf einen Erkundungstrip. […] ‚Ich glaube die Zuhörer können von uns folgendes erwarten: Musikalische Empathie, Abenteuerlust, viel Klangfarbigkeit, Rauheit und Schönheit, dazu Virtuosität, generationsübergreifende Weisheit, aber auch Kindlichkeit und dichterische Qualitäten, angenehme wie unangenehme Momente, und einen suchenden Geist.’ Gegenpole, die zusammenfinden.“

Journal Frankfurt, Nr.22/2014

Jean-Philippe Toussaint, Nackt – 21. Oktober 2014

„Jean-Philippe Toussaint vollendet mit ‚Nackt’ seine rätselhaft schöne Tetralogie. […] Wer die Bücher noch votr sich hat, ist zu beneiden. […] Toussaint ist ein funkelnder Autor, der nicht vorzeigen will, dass er brillieren kann.“

Journal Frankfurt, Nr. 22 /2014

„Er war in seinem Element: Michael Hohmann, begeisterter Romanist, schien überglücklich zu sein, in seiner Romanfabrik einen so renommierten französischen Schriftsteller wie Jean-Philippe Toussaint vorstellen zu können. Zwischen ironischer Distanz und euphorischer Zustimmung moderierte Hohmann auf Deutsch und Französisch einen bemerkenswert lebendigen Abend.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Oktober 2014

Matthias Altenburg, Franz Mon, Michael Quast, Heinz Sauer u.a., Benefizabend für die Romanfabrik – 6. November 2014

„Nun ist es ja so, dass man etwas als selbstverständlich hinnimmt, wenn es da ist. Und, wenn es dann bedroht ist, erschreckt man sich sehr. Und damit es nicht so weit kommt, dass man es dann auch noch vermissen muss, kommt hier ein Appell der Frankfurter Romanfabrik. […] Die Frankfurter Literaturlandschaft ohne die Romanfabrik ist … nicht vorstellbar. Und das immerhin bereits seit 30 Jahren.“

Journal Frankfurt, Nr. 24/2014

„’Wenn es darauf ankommt, werden wir Künstler zu Stehgeigern’, sagte Matthias Altenburg sarkastisch, ehe er einige seiner frühen Texte las: ‚Wir werfen unseren Hut auf die Straße und freuen uns, wenn jemand etwas hineinwirft.’ Zu den Stehgeigern des bunten und gutgelaunten literarisch-musikalischen Abends gehörten aber auch Franz Mon, der Gedichte vortrug, sowie Markus Neumeyer und Sabine Fischmann, die zu zweit und zusammen mit [Michael] Quast musizierten. Bob Degen und Heinz Sauer schließlich widmeten ihren gemeinsamen Auftritt dem vor wenigen Tagen gestorbenen Jazzkritiker Michael Rieth.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.November 2014

„’Wir sind mit diesem Abend nicht gerettet, aber es wird weitergehen. Die Gespräche laufen’, sagte Hohmann nicht ohne Zuversicht. […] Ein in der Tat außergewöhnlicher Literatur- und Musikabend und hoffentlich auch ein Schritt hin zum weiteren gesicherten Bestehen einer fast 30-jährigen Kulturinstitution in Frankfurt.“

Buchmarkt, 10. November 2014

Pierre Lemaitre, Wir sehen uns dort oben – 12. November 2014

„Lemaitre führt die Doppelzüngigkeit einer Gesellschaft vor und trifft die Atmosphäre der Zeit. Der Prix Goncourt-Gewinner zeigt ein Land nach dem Krieg – mit Konsequenzen.“

Journal Frankfurt, Nr. 24/2014

„Pierre Lemaitre zeichnet eine französische Gesellschaft der Zwischenkriegszeit, in der unablässig von Ruhm und Ehre die Rede ist und zugleich Profitgier und krumme Geschäfte vorherrschen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. November 2014

Wenzel, Solo – 20. November 2014

„Der Mann sang am 4. November 1989 vor einer Million Menschen auf dem Ostberliner Alexanderplatz für die Meinungsfreiheit. Neulich spielte Wenzel vor vielleicht 60 Zuhörern in der Romanfabrik in Frankfurt am Main. Dass Hans-Ecjkardt Wenzel, wie er laut Pass heißt, seine Bekanntheit in Ostdeutschland nicht auf den Westen ausdehnen konnte, ist eine der betrüblichen Randerscheinungen der Wiedervereinigung.“

Main Echo, Aschaffenburg, 4. Dezember 2014

Matthias Zschokke, Die strengen Frauen von Rosa Salva – 25. November 2014

„Jetzt mal ganz im Ernst: Man kann doch keine Bücher über Venedig mehr schreiben, ohne in die Klischeefalle zu tappen, oder? Doch, geht. […] Venedig einmal anders – ohne bildungsbürgerlichen Ballast, völlig subjektiv.“

Journal Frankfurt, Nr. 25/2014

Marc Copland Trio – 4. Dezember 2014

„Wer mit Bill Evans und Keith Jarrett in einem Atemzug genannt wird und den Vergleich besteht, muss ein außergewöhnlicher Jazzpianist sein. Das ist Marc Copland ohne Zweifel. […] Als Klangpoet ist er in französischen Jazzmagazinen bezeichnet worden. Für seine amerikanischen Landsleute aber ist er: ‚ein stiller Gigant’.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Dezember 2014

Jo van Nelsens Grammophon-Lesung, Lametta, Gans und Siegerkranz – 18. Dezember 2014

„Von den klassischen Musikprogrammen mit Pianist Thorsten Larbig … hat sich van Nelsen gerade verabschiedet. Und aus einer privaten Leidenschaft ein neues Format entwickelt: die Grammophonlesung. Es war natürlich ein Weihnachtsfest, zu dem er sich als kleiner Junge ein Grammophon gewünscht hat. Mittlerweile besitzt er ein halbes Dutzend und ein gutes tausend Schellackplatten dazu. Ein Schatz, aus dem sich etwas machen ließe, dachte er vor einem Jahr, als er anfing, geradezu unglaubliche und kaum bekannte Texte zur deutschen Weihnacht zu sammeln.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Dezember 2014