Heinz Sauer & Michael Wollny, Eingebung – 4. Januar 2014

„Diesen Glücksfall einer empathischen Zweierbeziehung konnte man in der schon Wochen vorher ausverkauften Frankfurter Romanfabrik nun zum elften Mal erleben – jeweils zum Jahreswechsel.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Januar 2014

Jan Costin Wagner, Tage des letzten Schnees – 14. Januar 2014

„Wagner ist ein erfreulicher Sonderfall – still, gelassen und eindringlich“

Journal Frankfurt, Nr.1/2 2014

Bob Degen, 70 Jahre Bob – 25. Januar 2014

„Frankfurts Jazzszene war angetreten, um jenem Pianisten die Referenz zu erweisen, der in den sechziger Jahren aus Amerika nach Deutschland gekommen war und hier Wurzeln geschlagen hat.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Januar 2014

Wolf Wondratschek, Mittwoch – 11. Februar 2014

„Es lässt sich bestimmt einiges gegen den 1943 geborenen Wolf Wondratschek sagen, aber nicht, dass er nicht authentisch wäre. […] Mittwoch ist ein praller, zupackender Text, ein Buch über die Zufälle, Härten und Schönheit des Lebens. […] 70 Jahre und kein bisschen leise: Wondratschek ist sich treu geblieben.“

Journal Frankfurt, Nr. 4/2014

Franz Hohler, Gleis 4 – 26. März 2014

„Natürlich lassen wir ihn herein  und heißen ihn herzlich willkommen. Er will sich ja hier nicht nierdelassen und schon gar nicht in unsere Sozialsysteme einsickern. Er will ja nur lesen, der Schweizer Schriftsteller Franz Hohler.“

Frankfurter Rundschau, 3. März 2014

„Ein Roman voller überzeugender Wendungen. Hohler kann es auch noch mit 70.“

Journal Frankfurt, Nr. 7/2014

Volker Weidermann, Ostende – 1. April 2014

„Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. Das ist ein Gemeinplatz. Und doch so wahr wie dieser ‚Sommer der Freundschaft’ 1936, der einige der wichtigsten Stimmen ins Exil getriebener deutscher Autoren in einem mondänen belgischen Seebad zusammenführt. Sie erklingen noch einmal in dem schmalen Band ‚Ostende’, den der Journalist Volker Weidermann  in Frankfurts Romanfabrik vorstellt. Auf der Suche nach einer treffenden Gattungsbezeichnung probiert’s der Hausherr Michael Hohmann mit ‚Literaturreportage’. Aber vielleicht passt ‚Erzählung’ am besten.“

Offenbach Post, 3. April 2014

PEN, Writers in Exile – 10. April 2014

„Das Grußwort eines Gastgebers ist oft herzlich belanglos. Doch was Hausherr Michael Hohmann nun zu Beginn einer Veranstaltung des deutschen PEN-Zentrums in der Romanfabrik sagte, verlieh dem Abend eine gewisse Dramaturgie. Das PEN-Stipendiatenprogramm ‚Writers in Exile’, das ins Exil gezwungenen Autoren einen mehrjährigen Aufenthalt in Deutschland ermöglicht, sei wichtig, sagte Hohmann. Er wünsche dem Projekt, dass es auf sichereren Beinen stehe als ein ähnliches Programm in Frankfurt, das nun ‚aus dubiosen finanziellen Gründen’ auf der Kippe zu stehen scheine. Die Anspielung auf die Aussetzung des Frankfurter Stipendiatenprogramms ‚Städte der Zuflucht’ war deutlich.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. April 2014

„Im Gespräch wurde deutlich, wie eindrucksvoll voraussetzunglos der P.E.N. den Autoren zu helfen versucht. Jeder sprach in seiner Sprache, Übersetzerin Leila Chamaa hielt alle auf dem Laufenden.“

Frankfurter Rundschau, 12./13. April 2014

Alex Capus, Mein Nachbar Urs – 29. April 2014

„Der Schweizer Alex Capus ist ein Spezialist für Stoffe, die er der Realität entnommen hat und als Literatur neu erzählt. Sein neues Buch ‚Mein Nachbar Urs’ trägt den Untertitel ‚Geschichten aus der Kleinstadt’. Die Kleinstadt heißt Olten, hierher kam der 1961 in Frankreich geborene Schriftsteller seinerzeit als Kind gemeinsam mit seiner Familie. […] Genau beobachtet, pointiert erzählt: Ein kluges Sittenbild aus der Schweiz.“

Journal Frankfurt, Nr. 10/2014

Verleihung des Arbeitsstipendiums Jazz 2014 – 7. Mai 2014

„In ihrer Begründung für die Zuerkennung der Auszeichnung lobt die Jury Elektrolyte für raffinierte Themen, besondere Klangverflechtungen und einen Mut zur Dissonanz, den Semmelroth in einer spontan-ironischen Wendung auch für Politiker als zuweilen nötig befand. Im anschließenden Konzert präsentierte sich die Band als würdiger Preisträger.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Mai 2014

Frank Goosen, Rakentenmänner – 20. Mai 2014

„Seine konsequente Arbeit am Versuch, ‚die Legende zu nähren, ich hätte eine brillante wissenschaftliche Karriere ausgeschlagen’, führte den kabarettistisch erprobten Autor in die gut besuchte Romanfabrik. Kaum zu sagen, was mehr unterhielt – die Erzählungen aus dem Band (Kiepenheuer & Witsch), die Goosen vortrug, oder die dazwischen geschobenen Anekdoten zur Entstehungsgeschichte.“

Offenbach Post, 22: Mai 2014

Iiro Rantala, My history of jazz – 5. Juni 2014

“Wenn seine unkonventionellen, vielschichtigen Improvisationen und Balladen in der Romanfabrik erklingen, so wird es genau in der Atmosphäre passieren, die der Finne Rantala liebt: an einer Bar, dort, wo ihm die Hörer in Finnland schon lange zu Füßen liegen.“

Strandgut, Juni 2014

Buchpräsentation „Ou Li Po – Ou Gra Po“ Buchpräsentation – 9. Juli 2014

„Seit Januar 2011 gibt es die Frankfurter Oulipo-Werkstatt, deren Mitglieder sich regelmäßig in der Romanfabrik treffen. […] Der schön gestaltet Band … versammelt zahlreiche Texte der Werkstattangehörigen, die sich an das halten, was oulipotische Literatur ausmacht … – die kunstvolle Ordnung des eigenen Schreibens durch selbstauferlegte Regeln.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Juli 2014