25 Jahre Romanfabrik – September 2010

„Sechs Tage lang feiert die Frankfurter Romanfabrik [ …] ihre Gründung vor 25 Jahren. [ …] Michael Hohmann, der seit Anfang der neunziger Jahre Programmchef des Hauses ist , [ …] der in den vergangenen Jahren Hunderten von Gästen ’die Hand geschüttelt, Quittungen ausgeschrieben und Geld überweisen“ hat, ist es immer noch das Schönste, Künstlern zu begegnen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. September 2010

„Die Autorenlesung als solche hält Hohmann für absolut lebenstüchtig. ’Es kommt auf so etwas an wie - Und das Wort ist Fleisch geworden – hinaus.’ Die Anerkennung der Romanfabrik im Jubiläumsjahr freut Hohmann, auch wenn die Kürzung des Landeszuschusses von 19000 auf 10000 Euro ein böser Wermutstropfen ist.“

Frankfurter Neue Presse, 31. August 2010

Das Jubiläumsprogramm

Heinz Sauer & Michael Wollny, Freispiel – 1. September 2010

Erika Pluhar & Klaus Trabitsch, Lieder vom Himmel und der Erde –  
2. September 2010

Die Neue Frankfurter Schule, Mit Anna Poth, Thomas Gsella, Hans Zippert, NN. sowie Markus Neumeyer und Frank Wolff – 3. September 2011

Die Romanfabrik. Im Rückspiegel und Scheinwerfer. Mit Peter Zingler, Doris Lerche, Heiner Boehncke; Paulus Böhmer, Harry Oberländer; Reinhard Kaiser, Peter Kurzeck, Andreas Maier, Georgi Mundrov (Klavier), Walter Renneisen,

Jazz-Quartett Me Too –
4. September 2010

Duo El Amanecer, Tango Porte – 5. September


Paulus Böhmer & Peter Heusch, Am Meer. Am Land. Bei mir – 14. September


„Nie zuvor war der Tod, das Ende aller Erfahrung, aller Assoziationen und aller Worte, so tief und klar in Böhmers Gedichte eingeschrieben wie ’Am Meer. An Land. Bei mir.“

Frankfurter Rundschau, 13. Oktober

Andreas Maier, Das Zimmer – 22. September 2010

„Andreas Maiers neuer Roman ’Das Zimmer’ hat es nicht auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis geschafft. Das ist sehr schade. Aber brauchen wir den Hype um einen möglichen verdienten Gewinner Maier, um dieses wunderbare Buch zu lesen oder zur Lesung in die Frankfurter Romanfabrik zu gehen? Am besten sogar beides? Ein eindeutiges Nein.“

Frankfurter Rundschau, 22. September 2010

„Nach drastischen Episoden über Pornographie und die ’schwarzbraune Szene’ sowie die selbstverständliche Sauferei in den Nachkriegsjahren, nach vielen Klagen über die Zeiten, vielen spottlustigen über das ewig zischende,  leicht zu ’veräppelnde’ Familienmitglied J. und ausgiebigen Auslassungen zum ’Treppensteigen’ in der alten Frankfurter Bordellszene, verschaffte Maiers Erzähler seinem Onkel genau in diesem Moment eine literarische Epiphanie: einen mutmaßlich reuevollen reuevollen Akt sprachlicher Einführung in den Sprachlosen  in seinem friedvollen Wald.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. September 2010

Franz Dobler, Letzte Stories – 19. Oktober

„Diese Antihelden haben eine Wut in sich, die Dobler produktiv verwandelt.“

Journal Frankfurt

Reinhard Kaiser, Erzbetrügerin und Landstörzerin Courage & Springinsfeld
Romane von J. Ch. von Grimmelshausen – 12. Oktober 2010


„Wer schon einmal einen Abend lang Kaiser bei einer Lesung gelauscht hat, der weiß, daß er reich beschenkt nach Hause gehen wird.“

Frankfurter Rundschau 12. Oktober 2010

Ulrich Faure, Jürgen Pütz & Kathleen Morgeneyer, Albert Vigoleis Thelen:
Quatschverzapfer, Prallerzähler, Phantasiemaschinenbetreiber – 9. November 2010


„In der Romanfabrik erzählen die Herausgeber vom ’Quatschverzapfer’ (Thelen über Thelen) – den die Nazis übrigens zum Staatenlosen machten [ …] Diese Briefe stehen in ihrer Fabulierfreude, ihrer Vielschichtigkeit und grotesken Phantastereien Thelens Hauptwerk in nichts nach, sind große Literatur.“

Frankfurter Rundschau, 9. November 2010

Michael Kleeberg, Das amerikanische Hospital – 30. November 2010

„Es treffen sich zwei Menschen, die bemerken, daß das Reden helfen kann.“

Journal Frankfurt, Nr. 25 / 2010

„Kleebergs neues schmales Buch scheint nach dem großem Epochenroman ’Karlmann’ wie eine Fingerübung, ein Atemholen zu sein. Aber was für ein Atemholen. Eindrucksvoll, prall mit Ironie und Pathos gleichermaßen.“

Frankfurter Rundschau, 3ß. November 2010