»Entdeckung des Ostpols ein voller Erfolg... Im Mittelpunkt der Kulturwochen stand die Romanfabrik. Neben zahlreichen Lesungen im eigenen Gebäude in der Uhlandstraße organisierte die Romanfabrik auch Literaturabende, bei denen Märchen und Erzählungen aus Marokko, Kroatien, Lateinamerika und der Türkei vorgestellt wurden. „Die meisten dieser Veranstaltungen waren gut besucht“, so das Fazit des Vereinsringvorstands.«

Frankfurter Neue Presse vom 29. 1. 1998


»...Für Nicht- oder Neu-Frankfurter ist sie etwas schwerer zu finden, sollte aber keineswegs übersehen werden. Die Romanfabrik in der Uhlandstraße. Wer sich die Stufen hinunter in den Keller begeben hat, den erwartet ein ambitioniertes Programm im Gewölbe. Michael Hohmann und Jürgen Lentes organisieren hier, wie sie sagen: „mit hoffnungslosem Optimismus“, ein Perpetuum mobile der Literaturszene, zu dessen immerwährendem Lauf der Renaissanceautor Fischart ebenso gehört wie der Kritiker Alfred Kerr, präsentiert vom Theatermann Günter Rühle, in dem der Dichter Uve Schmidt auf Deutsch träumt oder der Saxophonist Richard Wester mit dem Geschichtenerzähler Manfred Maurenbrecher auftritt...«

Frankfurter Rundschau vom 6. 3. 1998


»Seit zwölf Jahren treffen sich Comiczeichner, Illustratoren und Grafiker aus dem Rhein-Main-Gebiet in der Romanfabrik. Dieses Jahr ließen sich zwölf Künstler des Stammtisches von dem Paulskirchenjubliläum inspirieren... In ihren Arbeiten kommentieren die zwölf Künstler die unerfüllten Versprechungen der 1848er Revolution Freiheit, Brüderlichkeit und Einigkeit mit dem Zeichenstift... Die Ausstellung ist gleichzeitig in der Romanfabrik und in der Buchhandlung Hugendubel zu sehen...«

Frankfurter Neue Presse vom 6. 6. 1998


»Ort der Handlung wird die Scream Factory in der Habsburger Allee sein. Die Romanfabrik bedauert übrigens, daß das geplante große „Frankfurter Chansonfestival“, das sie ursprünglich angestrebt hatte, auf nächstes Jahr verschoben werden muß. Aber „Zarah“ wollte man denn doch nicht ausfallen lassen... Das Wagnis, einen Nachwuchspreis auszusetzen, habe immerhin zu 137 Einsendungen geführt, teilten die Veranstalter jetzt mit... Weiter heißt es, der Markt für das Genre Chanson sei in Deutschland überschaubar klein wie eine Briefmarke. Die Romanfabrik wolle nun mit ihrem Preis dazu beitragen, ihn größer zu machen...«

Frankfurter Neue Presse vom 23. 6. 1998


»Kultur kostet Geld... Die Macher der Romanfabrik, Michael Hohmann und Jürgen Lentes, hatten einen besonderen Einfall, um Kapital zur „Bildung des künstlerischen Mehrwerts“ zu sammeln: „Die Romanfabrik-Aktie“, im vergangenen Jahr erstmals vom Schriftsteller Robert Gernhardt gestaltet... In diesem Jahr war der Künstler und Karikaturist Chlodwig Poth verantwortlich für die Gestaltung...«

Journal Frankfurt, Ausgabe 18/1998


»...Am Wochenende feierten Künstler, Freunde und Mäzene nun Abschied von der Kellerkneipe... „Totgesagte leben länger“, sagte Hohmann mit Blick auf die vergangenen Jahre... „Nun verabschieden wir uns von dem Ort, aber nicht von der Institution“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28. 9. 1998