»Ingrid Noll liest Kriminalistisches in der Romanfabrik. Schubkarrenweise, erzählt Annegret Held, nebenbei auch Buchhändlerin, müßten die oft die Bücher herangeschafft werden, so groß sei die Nachfrage auch in kleineren Läden nach Titeln der eingeladenen Autorin... Ingrid Noll... kann kaum weiterlesen, so übermütig lachen ihre Zuhörer im dicht besetzten Keller (der Sardinenbüchsen-Vergleich paßt) der Romanfabrik. Ihr Erzählton reizt gerade in den grausamsten Szenen zum erleichternden Auflachen...«

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. 1. 1995


»...Anregungen zur weiteren Beschäftigung mit der Literatur arabischer Frauen zu geben, sagten Jutte Szostak und Suleman Taufiq, sei ihr Ziel. Wie einige gut gemeinte, aber sensationslüstern gefärbte Fragen in der Romanfabrik zeigten, tut dies auch not.«

Frankfurter Rundschau vom 3. 5. 1995


»...In weißem Kapitänsjackett begrüßte Michael Hohmann, der Leiter des Hauses, zu der szenischen Lesung der „33 Gesänge, lyrischen Stücke Gedichte und Liedmontagen , aus denen sich Enzensbergers Reflexion über den Untergang zusammensetzt... Schulz und Pose rezitieren völlig unverkrampft, ließen den Untergang völlig unverkrampft und die Zwecklosigkeit aller Ideen amüsant erscheinen...«

Frankfurter Allgemein Zeitung vom 26. 5. 1995


»...Peter Kurzeck ist sich und seinem Publikum treu geblieben. Die ihm an diesem Abend zuhören, wissen: Der da sitzt, schreibt um sein und unser Leben. Der wird nichts vergessen und nichts verschweigen. Viel Applaus und vielleicht noch mehr stille Bewunderung sind in der Romanfabrik sein Lohn.«

Frankfurter Neue Presse vom 22. 6. 1995


»... „Die Romanfabrik soll der Raum für Chansons und Lieder in Frankfurt werden“, sagte der künstlerische Leiter Michael Hohmann bei der Vorstellung des neuen Programms...«

Frankfurter Rundschau vom 5. 7. 1995


»...Die Romanfabrik feierte ihren zehnten Geburtstag... Als Hohmann vor drei Jahren als Geschäftsführer und Programmgestalter antrat, wollte er den Treffpunkt vom Klischee des Trivialliteratur-Forums befreien. Inzwischen gibt sich die Romanfabrik international: Nicht nur die Nachbarn aus Frankreich gehen hier ein und aus, eine deutsch-polnische Lyrikerwerkstatt schuf den Kontakt zu den Kollegen aus dem Osten...«

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 1. 10. 1995