Von der musikalischen Kraft der Sprache

In ihrer von Prof. Gerhard Müller-Hornbach kuratierten Konzertreihe für die Saison 2016/2017 begab sich die Romanfabrik auf die Suche nach der Direktheit des Ausdrucks in der Geschichte der Musik. Dabei wurde die inspirierende Wechselwirkung zwischen Musik und Sprache näher beleuchtet.

Die Kammermusik von Leoš Janáček (1854 – 1928) bildete den roten Faden in dieser Konzert-Reihe. Gestik und Duktus des tschechischen Komponisten sind inspiriert von der Sprachmelodie, insbesondere der tschechischen Sprache. Nicht nur die Vokalmusik sondern auch Janáčeks Instrumentalwerke sind davon geprägt. Auf der Suche nach einem direkten, unvermittelten Ausdruck findet er im Klang der menschlichen Sprache Anhaltspunkte für eine besondere musikalische Authentizität.

Eine Reihe der Romanfabrik in Zusammenarbeit mit dem Mutare Ensemble und der Jungen Deutschen Philharmonie Frankfurt.