Jürgen Heimbach

»Jürgen Heimbach«
Die Rote Hand
Text

Der Leser wird in die 1950er Jahre nach Frankfurt entführt, wo sich während des Algerienkriegs Waffenhändler und Geheimdienste gegenseitig das Leben schwer machen. Der ehemalige Fremdenlegionär Arnolt Streich hat sich als Wachmann eines Garagengeländes verdingt und erfährt am Wasserhäuschen von der Ermordung des Waffenhändlers Georg Puchert. Dahinter scheint die Geheimdienstorganisation „La main rouge“ zu stecken, eine Abteilung des französischen Auslandsgeheidienstes DGSE. Arnolt Streich gerät ins Visier der Polizei wie der Geheimdienstleute, versucht sich aus den Schlingen zu befreien und gleichzeitig, eine Nachbarstochter und seine Freundin aus der Affäre herauszuhalten. Was er gezwungenermaßen erfährt, raubt ihm die Ruhe, die er nur kurzfristig bei einer Morris und einem Chanson der Édith Piaf wiederfindet.

Jürgen Hembach hat einen verbrieften historischen Stoff zu einer glanzvollen, reportagehaften Kriminalgeschichte verarbeitet. Die Rote Hand (Unionsverlag) wurde 2020 mit dem Friedrich Glauser-Preis als bestem Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet.

 

Dienstag, 11. Mai / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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