Astrid Hohlbein

»FÄLLT AUS! Astrid Hohlbein«
Freiheit und Liebe bei Franziska zu Reventlow
Thema

Die Lesung fällt aus.

Die literarische Spurensucherin, in Ortenberg lebende Germanistin Astrid Hohlbein hat sich der Geschichte einer der schillerndsten Frauenfiguren des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zugewandt. Fanny oder Franziska zu Reventlow (1871-1918) stammte aus einer norddeutschen adeligen Familie und versuchte sich früh zu emanzipieren, indem sie eine Lehrerinnenausbildung absolvierte. Sie heiratete einen Hamburger Gerichtsassessor, der ihr in München ein Studium der Malerei finanzierte.

In München wurde sie als Symbolfigur der Bohème gefeiert, war Geliebte und Mutter und ist heute zu einem Sinnbild der sexuellen Befreiung geworden: „Ich liebe einen und begehre sechs andere, einen nach dem andern. Mich reizt nur gerade der Wechsel.“

Schließlich bekannte sie sich zu ihrer Schriftstellerei. Heute erzählen ihre feinsinnigen Romane und Novellen sowie Briefe und Tagebücher vom Leben dieser außergewöhnlichen Frau.

 

Dienstag, 01. Dezember / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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