»Hölderlin in Bordeaux«
Jean Pierre Lefebvre & Achim Geisenhanslüke, Martha Jordan & Klaus Dreier (Lieder nach Hölderlin)
Text

Im Dezember 1801 macht sich Friedrich Hölderlin auf Schusters Rappen auf den Weg nach Bordeaux, um dort eine Stelle als Hauslehrer in der Weinhändlerfamilie Meyer anzutreten. Seine glücklichen Zeiten in Frankfurt am Main und in Homburg scheinen vorbei.

Der Germanistik-Professor, Herausgeber der bedeutenden Anthologie bilingue de la poésie allemande (Gallimard/Pléiade) und Hölderlin-Übersetzer Jean Pierre Lefebvre aus Paris und der Professor für Komparatistik Achim Geisenhanslüke aus Frankfurt unterhalten sich (auf Deutsch) über Hölderlins Leben in Bordeaux und seine Erfahrungen mit der Französischen Revolution.

Wir hören Lieder nach Hölderlin-Gedichten durch Hanns Eisler („Hölderlin-Fragmente“) und Wolfgang Rihm („Hölderlin-Fragmente“; unter den Vertonungen findet sich auch das Gedicht „Andenken“ über Bordeaux).

Lieder nach Hölderlin (für Singstimme und Klavier; rd. 30 Minuten):

Hanns Eisler „Hölderlin-Fragmente“ aus dem Hollywooder Liederbuch (1942/43)
•    I. An die Hoffnung
•    II. Andenken.
•    III. Elegie 1943
•    IV. Die Heimat
•    V. An eine Stadt
•    VI. Erinnerung

Wolfgang Rihm „Hölderlin-Fragmente“ (1976/77)
•    Lied des Schweden (Fragment 4)
•    Empedokles auf dem Ätna (Fragment 17)
•    Fragment 14
•    Fragment 27
•    Fragment 38
•    Fragment 57
•    Fragment 92
•    Gestalt und Geist (Fragment 22)
•    Lied des Schweden (Fragment 4)

Martha Jordan (Mezzosopran) – Klaus Dreier (Klavier)

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Stadt Frankfurt, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Kulturfond Frankfurt RheinMain.

 

Donnerstag, 24. September / 20.00 UHR 
Eintritt: 10 Euro (ermäßigt: 7 Euro)

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