»mme perreq«
49 vorläufig endgültige Musterbriefe
Text

Als die Post noch kein Dienstleister war und Werbung noch keine Briefkästen flutete, freute man sich gespannt auf Post. Aus diesem Paradies vergangener Schreibkultur fällt mme perreq mitten in unsere Gegenwart. Wie schreibt man heute Briefe? Mithilfe formaler Zwänge baut man einen kollektiven Roman, der Brücken spannt zwischen Form und Inhalt, Fiktion und Realität. Entstanden ist dieses verrückte Kompendium progressiv literarischer sowie grafischer Verfahren. Formale Raster à la Oulipo sind Kern des Buchs.

Hinter der französischen Autorengruppe Oulipo (Werkstatt für potenzielle Literatur) mit ihrem berühmtesten Vertreter Georges Perec (1936–1982) stecken fast nur Männer. Endlich ergreift eine Frau das Wort: Mme Perreq. Die geheimnisvolle Französin schreibt an sieben Personen, sieben Mal pendeln Briefe hin und her. Man staunt, wie Form den Inhalt beschleunigt und erneuert.

Der Briefroman mme perreq ist entstanden aus den Bild- und Textwerkstätten von Ougrapo/Oulipo in Frankfurt und erschien im Wunderhorn Verlag.

Dienstag, 15. September / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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