Eva Sichelschmidt
(c) Jürgen Bauer

»Eva Sichelschmidt«
Bis wieder einer weint
Text

In ihrem Roman Bis wieder einer weint (Rowohlt) erzählt Eva Sichelschmidt die Geschichte einer westdeutschen Unternehmerfamilie und ihren Verfall. Zur Zeit der Kanzlerschaft Adenauers lernen sich die Arzttochter Inga und Wilhelm, ein erfolgreicher Dressurreiter, kennen. Eine gute Partie für beide Seiten. Doch kurz nach der Geburt des zweiten Kindes stirbt Inga an Leukämie. Die jüngere Tochter wird zu den Großeltern der Mutter gegeben, die ältere bleibt beim Vater. Kilometerweit vom nächsten Nachbarn entfernt baut sich Wilhelm ein Haus, um den Zwängen der Freikirchlichen Gemeinde und seiner strengen Mutter zu entfliehen. Sieben Jahre später holt Wilhelm seine jüngste Tochter zu sich – ganz wie im Märchen. Was nun folgt, ist leider nicht märchenhaft.

Die Berliner Autorin Eva Sichelschmidt hat eine Lehre als Damenschneiderin absolviert, betreibt seit über 20 Jahren in Berlin-Mitte den Laden "Whisky & Cigars" und ist mit dem Dichter und Büchnerpreisträger Durs Grünbein verheiratet. Sie debütierte 2017 mit ihrem Roman Die Ruhe weg (Knaus Verlag), ein Berlin-Roman, der sarkastisch das Kreativ-Kleinbürgertum aufspießt.

Dienstag, 18. Februar / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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