Durs Grünbein
(c) Amac Garbe

»Durs Grünbein«
Zündkerzen & Aus der Traum (Kartei)
Text

In seinem 2017 erschienenen Gedichtband Zündkerzen (Suhrkamp) gibt uns der Büchner-Preisträger Durs Grünbein einen weiten Einblick in sein dichterisches Universum. So vergleicht er die Möglichkeiten des Traumerlebens mit dem, was erzählbar ist, und hält fest: Das Erzählbare bleibt.

Und natürlich hat auch Durs Grünbein als deutscher Dichter seine römischen Momente, umso mehr, da der Berliner auch am Tiber einen Wohnsitz hat: Wir lesen von Pinien, Michelangelos Nase, gestrandeten Afrikanern. So kreuzen sich Selbstbetrachtungen mit Reflexionen über die Welt, daneben noch ein „Photopoem“ zur Lage der Lyrik. Und lakonische Sentenzen: „Es sind die Gewohnheiten, die uns töten.“

Zuletzt erschien von Grünbein eine Sammlung von Aufsätzen unter dem Titel Aus der Traum (Kartei) (Suhrkamp). Hier eröffnet ein Aufsatz zur Bedeutung der Dichtkunst das Buch: das Gedicht als „Selbstgespräch, unter Einbeziehung eines heimlichen Mitwissers“.

Dienstag, 17. September / 20.00 UHR 
Eintritt: 10 Euro (ermäßigt: 7 Euro)

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