Jörg-Uwe Albig
(c) Christina Zück

»Jörg-Uwe Albig«
Zornfried
Text

Auf einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema Neue Rechte dringen plötzlich einheitlich gekleidete junge Männer ein. Sie tragen auf ihren schwarzen Shirts ein gelbes W und sprühen einen schwülstigen Satz an die Wand. Der freie Reporter Jan Brock macht sich auf die Suche nach dem Autor dieses Satzes, er heißt Storm Linné und ist einer der führenden Köpfe einer sich intelligent gebenden rechtsnationalen Bewegung. Ihr Zentrum ist die Burg Zornfried im “Gau Mainfranken”, im Spessart, mitten im Wald.

Für das Feuilleton der “Frankfurter Nachrichten” schreibt Brock einen Verriß des dichterischen Werks von Storm Linné. Doch sein Ziel ist Burg Zornfried, um eine große Reportage über die Umtriebe dieser Gruppe zu verfassen. Unter der Führerschaft des Freiherrn von Schierling (!) lernen, leben und trainieren diese Nationalrevolutionäre à la Kubitschek.

Dem in Berlin lebenden Autor Jörg-Uwe Albig ist mit Zornfried (Klett-Cotta) eine kluge Satire auf die Neuen Rechten gelungen.

Dienstag, 10. September / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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