Barbara Honigmann
(c) Peter-Andreas Hassiepen

»Barbara Honigmann«
Georg
Text

Barbara Honigmann erzählt in Georg (Hanser Verlag) die Geschichte ihres in Frankfurt am Main geborenen Vaters, der Kommunist und Jude war. Ihr Vater heiratete immer dreißigjährige Frauen, darunter Lizzy, ihre Mutter. Georgs Lebensweg führt ihn von Frankfurt an die Odenwaldschule und weiter nach Paris und London. Er wurde in Kanada interniert, kehrte nach Deutschland zurück und lebte in Berlin (DDR), wo seine Tochter Barbara zur Welt kam. Honigmann erzählt lakonisch und witzig, traurig und mitreißend von ihrer deutsch-jüdisch-kommunistischen Sippe. Ein schmales Buch, aber ein großes Buch über Deutschland und die bewegende Liebeserklärung an einen außergewöhnlichen Mann.

1984 emigrierte Barbara Honigmann mit der Familie nach Straßburg. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2018 mit dem Jakob Wassermann-Preis.

In freundlicher Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

Mittwoch, 13. Februar / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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