Robert Prosser
(c) Dirk Skiba

»Robert Prosser«
Phantome
Text

Der junge österreichische Autor Robert Prosser hat mit Phantome (Ullstein Verlag) einen reportagehaften Roman über den Bosnienkrieg (1992–1995) geschrieben. Seine Heldin Sara reist nach Bosnien, der Heimat ihrer Mutter Anisa. Diese konnte sich während einer serbischen „Säuberungsaktion“ aus ihrem Dorf retten, von ihrem Freund, einem bosnischen Serben, konnte sie sich nicht verabschieden, ihr Vater wurde ermordet. Auf ihrer Reise in die Heimat ihrer Mutter wird Sara begleitet von ihrem Freund, einem jungen Graffitisprayer aus Wien. Sie stellen fest, daß der Krieg immer noch gegenwärtig ist, er wird bei den vielen Begegnungen, Demonstrationen und Partys nacherzählt. Erzählerfigur ist übrigens der junge Sprayer, aus dessen Wahrnehmung auch Saras tiefe Verstörung über die Geschehnisse nachhallt.

Robert Prosser berichtet von seinen Recherchen und trägt seinen Roman frei vor: eine rezitative Performance.

Dienstag, 29. Januar / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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