Marjana Gaponenko
(c) Ekko von Schwichow

»Marjana Gaponenko«
Der Dorfgescheite
Text

Die aus Odessa stammende Autorin Marjana Gaponenko schrieb mit Der Dorfgescheite. Ein Bibliotheksroman ihren dritten Roman. Der Bibliothekar Ernest Hertz verlor als Kind schon ein Augenlicht und hütet seine Augenklappe wie seinen wichtigsten Schatz: Wenn eine Auserwählte sich erdreistet, sie zu lüften, um in die dunkle Augenhöhle zu schauen, beendet er abrupt die Beziehung. Er tritt eine neue Stelle an in der zweitgrößten Klosterbibliothek der westlichen Welt. Sein Vorgänger ist auf unerklärliche Art aus dem Leben geschieden, und gleich zu Beginn findet er im Aschekasten seines Kachelofens ein mittelalterliches Manuskript mit dem Titel Dialogus miraculorum. Die Rätsel um den Tod seines Vorgängers und das Manuskript bestimmen den Gang der Geschichte, deren wichtiger Nebenschauplatz die Dorfkneipe ist.

Marjana Gaponenkos Roman ist reich an grotesken Momenten und skurrilen Figuren – vielleicht ein Schelmenroman. Sicher aber ist die Autorin eine Schelmin.

Dienstag, 15. Januar / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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