Arno Camenisch
(c) Janosch Abel

»Arno Camenisch«
Der letzte Schnee
Text

Der mit seiner Bündner Trilogie (Sez Ner, Hinter dem Bahnhof, Ustrinkata) bekannt gewordene Schweizer Autor Arno Camenisch wendet sich erneut seiner Heimat zu. Dabei zeigt er sich wieder als entschieden moderner Erzähler.

Paul und Georg stehen wie jedes Jahr an ihrem alten Schlepplift. Das Warten auf die Touristen und den Schnee vergeht beim Erzählen, beim Erinnern: Wir lesen von einem, der einen Aschenbecher an die Stirn bekommen hat und mit Schädelfraktur in die Klinik kam. Wir hören von einem Touristen, der mit der Plastikkarte zahlen will – der wird gleich wieder weggeschickt. Wir lauschen dem Austausch über die heutige ausgezeichnete Kälteschutzkleidung, wo man früher noch richtig frieren mußte, es heute aber doch viel zu warm dafür ist.

Arno Camenisch schreibt in Der letzte Schnee (Engeler Verlag) mit starken Bildern und sprachlichen Anleihen aus dem Rätoromanischen von einem Tal im Wandel der Zeit und vom Verschwinden.

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung pro helvetia.

Dienstag, 18. September / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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