Stephan Thome
(c) Heike Steinweg

»Stephan Thome«
Gott der Barbaren
Text

Stephan Thome widmet seinem jüngsten Roman Gott der Barbaren (Suhrkamp Verlag) eine Episode aus der chinesischen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Eine christliche Aufstandsbewegung überzieht das Kaiserreich mit Terror und Zerstörung. Ein junger deutscher Missionar, der bei der Modernisierung des riesigen Reiches helfen will, reist voller Idealismus nach Nanking, um sich ein Bild von der Rebellion zu machen. Dabei gerät er zwischen die Fronten des Krieges. Der entstandene christliche Gottesstaat deutet in Thomes historisch-erzählerischer Anordnung auf die Terrorbewegungen unserer Zeit voraus.

Von Stephan Thome erschienen bislang die Romane Grenzgang (2009) und Fliehkräfte (2012). Der in Biedenkopf (Hessen) geborene Stephan Thome hat neben Philosophie auch Sinologie studiert. Er lebt in Taipeh, der Hauptstadt Taiwans.

Dienstag, 11. September / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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