Paulus Böhmer
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»Paulus Böhmer«
No Home
Text

Der Frankfurter Dichter Paulus Böhmer, Jahrgang 1936, bevorzugt eine Lyrik, deren Ton und Rhythmus, dem Atem gleich, nicht enden wollen, wo Silbe um Silbe dem Lebenden das Gefühl des Lebens vermittelt. Seine Sprache ist gewaltig, da sein Vokabular es an Reichtum versucht aufzunehmen mit der unendlichen Vielfalt unserer Welt. Seine Vielfalt macht keinen Halt, vor dem Hohen nicht, nicht vor dem Niedrigen. Es geht ihm um Götter und Exkremente, um Wissenschaft und Sexualität, auch um das Kleine und um das Große, oder ums Zarte und Gewaltige. Ihm geht es um Alles.

Paulus Böhmer erhielt zuletzt mit dem Peter Huchel-Preis eine ihm gebührende Auszeichnung. Er liest aus seinem noch nicht veröffentlichten Gedichtband No Home. Wenn er mit Dichtern wie Walt Whitman, Ezra Pound oder Saint-John Perse verglichen wird, sind es nur Versuche einer Annäherung an ihn, besser man liest ihn selbst, oder kommt zur Lesung in die Romanfabrik.

Mit einer Einführung von Harry Oberländer.

Dienstag, 04. September / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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