Martin Pérénom
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»Martin Pérénom«
Wohin gehen wir? Und was machen wir? (Transfers zwischen Literatur und Musik IV)
Ton Transfers zwischen Literatur und Musik

In der Reihe Transfers zwischen Literatur und Musik der Romanfabrik erhalten jeweils in zwei von fünf Konzerten Studierende bzw. junge Musiker die Möglichkeit,  ein eigenes Programm zu gestalten. Dies geschieht einerseits im Konzert mit Mitgliedern der Jungen Deutschen Philharmonie. Ein weiteres Programm wird von Studierenden einer Deutschen Musikhochschule gestaltet.

Diesmal hat der junge französische Pianist Martin Pérénom (geb. 1994, Paris) ein höchst originelles und sich in das Gesamtkonzept der Reihe stimmig einfügendes Programm entworfen: Musik von Johann Jakob Froberger (1616-1667) bis hin zu György Kurtág (*1926), Luigi Nono (1924-1990) und John Cage (1912-1992).

Martin Pérénom studierte zunächst in Paris und Boulogne und danach an der Hochschule Köln/Wuppertal. Pérénom ist ein Vertreter der jüngsten Künstlergeneration, dem es bei seiner Arbeit um die Auseinandersetzung mit essentiellen Fragen geht, denen er sich mit künstlerischen Mitteln anzunähern versucht. Seine Haltung ist weit entfernt von jeder Konventionalität und von einer anbiedernden Orientierung am Markt. Sein Selbstverständnis als Interpret geht weit über die traditionelle Rolle eines Pianisten hinaus: Er wirkt in einer Textcollage nach John Cage selbst als Sprecher und bezieht die Möglichkeiten heutiger elektronischer Mittel, mit denen er als Komponist vertraut ist, in sein Konzept mit ein.

Unterstützt wird Pérénom in diesem Konzert von Elias Schomers, einem Kompositionsstudenten der Frankfurter Hochschule, der die Klangregie übernimmt.

Eine Reihe der Romanfabrik in Zusammenarbeit mit dem Mutare Ensemble und der Jungen Deutschen Philharmonie Frankfurt. Mit freundlicher Unterstützung der Adolf und Luisa Haeuser Stiftung.

Samstag, 05. Mai / 20.00 UHR 
Eintritt: 20 Euro (ermäßigt: 15 Euro)

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