Paulus Hochgatterer
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»Paulus Hochgatterer«
Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war
Text

Es ist März 1945. Ein Bauernhaus in Oberösterreich, der Bauer Leitner, sein älterer Bruder, die Bäuerin, fünf Töchter. Der Sohn ist im Krieg. Es stranden im Bauernhof ein russischer Fremdarbeiter, ein Trupp Wehrmachtsoldaten, ein Mädchen. Am Himmel tauchen Schwalben auf und Lancaster-Maschinen der englischen Luftwaffe. Die Bauernfamilie hat die dreizehnjährige Nelli aufgenommen, deren Eltern bei einem Bombenangriff ums Leben kamen.

Nelli bringt in die Erzählung einen naiven Blick, der die Surrealität des Krieges und seine Grausamkeit erfaßt, sowie die Möglichkeitsform, darunter die Formel „so wäre es am ehesten gewesen“. Durch diese Perspektive gerät die gesamte Erzählung samt ihrer Binnengeschichten als eine von mehreren vorstellbaren Darstellungen. Besonders reizvoll ist dabei die kaum verdeckte Geschichte eines Gemäldes mit vier blauen Pferden. Ob der Großvater also ein Held war, hängt ab von der Glaubwürdigkeit der Erzählung.

Dienstag, 20. März / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

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