Junge Deutsche Philharmonie
(c) Achim Reissner

»Junge Deutsche Philharmonie«
Von der musikalischen Kraft der Sprache (Musik und Sprache II)
Ton Musik und Sprache

Die Konzertreihe „Musik und Sprache“ begibt sich auf die Suche nach der Direktheit des Ausdrucks in der Geschichte der Musik. Dabei wird die Wechselwirkung zwischen Musik und Sprache näher beleuchtet. Die Kammermusik von Leoš Janáček bildet hierbei den roten Faden. Gestik und Duktus des Komponisten sind inspiriert von der tschechischen Sprachmelodie.

Auch die Komponisten Peter Ablinger, Vinko Globokar und Georges Aperghis beschäftigten sich mit Sprache jenseits ihrer vordergründigen Sinnhaftigkeit. Ablinger arbeitet mit Tonbandaufnahmen berühmter Personen, wobei sich ihre Stimmen in Klavierklängen widerspiegeln. Bei Globokar treten schauspielerische Elemente (dargestellt durch gesprochene Stellen im Akkordeon-Part) in Erscheinung. Ähnlich bei Aperghis, wo sich zwei Schlagzeuger in einer Alltagsszene wiederfinden.
 
Ensemble der Jungen Deutschen Philharmonie:
Saskia Niehl u. Anna Wiedemann (Violine), Friedemann Jörns (Viola), Susanne Geuer (Klarinette), Rhea Pickios (Fagott), Hagai Shalom (Horn), David Panzer u. Florian Stapelfeldt (Schlagzeug), Magdalena Cerezo Falces (Klavier), Krisztián Palágyi (Akkordeon)
 
Programm:
Leoš Janáček (1854 – 1928): Klaviersonate „1. Oktober 1905, Von der Straße“ (1905)
Peter Ablinger (*1959): Voices and Piano für Klavier und Tape, Auszüge (seit 1998)
Vinko Globokar (*1934): Dialog über Luft für Akkordeon (1994)
Georges Aperghis (*1945): Retrouvailles für zwei komödiantische Schlagzeuger (2013)
Leoš Janáček (1854 – 1928): Concertino für Klavier, zwei Violinen, Viola, Klarinette, Horn und Fagott (1925)

Eine Konzertreihe der Romanfabrik. Veranstaltet vom Mutare Ensemble, der Jungen Deutschen Philharmonie und der Romanfabrik.

Gefördert durch das Land Hessen und die Adolf und Luisa Haeuser Stiftung.

Samstag, 21. Januar / 20.00 UHR 
Eintritt: 20 Euro (ermäßigt: 15 Euro)

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