»Mutare Ensemble«
Inspiration durch das Exotische (Musikalische Wendepunkte V)
Ton Musikalische Wendepunkte

Die Inspiration durch das Fremde, durch das Exotische wird in Kompositionen wie Debussys Épigraphes antiques und Scelsis Ko-LHO deutlich. Während bei Debussy in kurzen Miniaturen ein Blick auf exotische Szenarien skizzenhaft festgehalten wird, gewinnt Scelsi aus der Beschäftigung mit fernöstlichem Gedankengut eine ganz neuartige Haltung zur Musik und zum Komponieren.

In Müller-Hornbachs Streichquartett Ferne Blicke schließlich erscheint eine melodische Gestalt, die zum Inbegriff europäischer Kultur gewordene Hymne aus Beethovens 9. Sinfonie, betrachtet aus der relativierenden Perspektive unterschiedlicher „fremder“ Musiktraditionen.

Das Konzert ist Teil der Kammermusikreihe "Musikalische Wendepunkte", in deren Mittelpunkt Kompositonen von Claude Debussy und Maurice Ravel stehen. Veranstaltet wird die Reihe von der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Mutare Ensemble und der Romanfabrik.

Programm:
Maurice Ravel (1875-1937) – Introduktion und Allegro (1905) für Harfe, Flöte, Klarinette, zwei Violinen, Viola und Cello
Claude Debussy (1862-1918) –  Six Épigraphes antiques (1914) bearbeitet für 2 Flöten, Harfe und Streichquartett von Gerhard Müller-Hornbach
Giacinto Scelsi (1905-1988) –  KO- LHO (1985) für Flöte und Klarinette
Gerhard Müller-Hornbach (*1951) - Ferne Blicke (2014) für Streichquartett

Ausführende: Dirk Peppel (Flöte), Ulrich Mehlhart (Klarinette), Johannes Blumenröther (Violine), Nicolai Bernstein (Violine), Johannes Warnat (Viola), Susanne Müller-Hornbach (Violoncello), Bernhard Spranger (Violoncello) und Bettina Linck (Harfe)

Gefördert durch die Adolf und Louisa Haeuser Stiftung.

 

Samstag, 11. Juni / 20.00 UHR 
Eintritt: 20 Euro (ermäßigt: 15 Euro)

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