»Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt«
Debussy und Ravel - Inspiration durch das Fremde (Musikalische Wendepunkte IV)
Ton Musikalische Wendepunkte

Die in Europa verloren geglaubte Authentizität des Menschseins suchten Künstler im beginnenden 20. Jahrhundert vielfach in „durch die Zivilisation unverdorbenen“ Kulturen. Ravel gelingt bei diesem Versuch mit seinen Chansons madécasses ein Werk von neuartiger, zukunftsweisender Originalität.

Auch in der spanischen Folklore fanden französische Künstler eine Natürlichkeit des Ausdrucks und durch die maurischen Einflüsse oder die der Gitanos zugleich eine exotische Fremdartigkeit, die in ihrem eigenen Schaffen Spuren hinterließ.

Jolivets Incantations schließlich sind ein Beispiel für die Hinwendung zum Archaischen, dem Kultischen, dem Rituellen.

Das Konzert ist Teil der Kammermusikreihe "Musikalische Wendepunkte", in deren Mittelpunkt Kompositonen von Claude Debussy und Maurice Ravel stehen. Veranstaltet wird die Reihe von der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Mutare Ensemble und der Romanfabrik.

Programm:
Claude Debussy (1862-1918) – Sonate pour violoncelle et piano (1915)
Manuel de Falla (1876-1946) – Siete canciones populares españolas (1914–1915) für Singstimme und Klavier
André Jolivet (1905 1974) – Cinq Incantations pour flûte seule (1936)
Maurice Ravel (1875-1937) – Chansons madécasses, Liederzyklus für Sopran, Flöte, Cello und Klavier nach Texten von Evariste-Désiré Parny de Forges (1925–1926)

Ausführende: Studenten und Absolventen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt - Martha Luise Jordan (Gesang), Franziska Both (Flöte), Larissa Nagel (Violoncello), Goun Kim (Klavier)

Gefördert durch die Adolf und Louisa Haeuser Stiftung.

 

Samstag, 30. April / 20.00 UHR 
Eintritt: 20 Euro (ermäßigt: 15 Euro)

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