»Mutare Ensemble«
Debussy und Ravel – Inspiration Amerika (Musikalische Wendepunkte III)
Ton Musikalische Wendepunkte

Zwei Verbindungslinien kreuzen sich in diesem Programm:

Einerseits ist es die Flöte – das „magische“ Instrument – für das Debussy mit seiner wegweisenden Solokomposition Syrinx ein neues Repertoire initiierte; die Kompositionen von Crumb und Varèse fügen diesem Verständnis des Instrumentes weitere Facetten hinzu.

Andererseits haben wir eine Wechselwirkung gegenseitiger Beeinflussung zwischen Amerika und Europa; die Faszination, die vom Jazz oder Musikern wir Gershwin ausging, inspirierte Komponisten wie Debussy und Ravel und brachte Kompositionen wie die Violinsonate hervor.

Edgar Varèse war in seiner Jugend beeindruckt und beeinflußt von der Musik Debussys, was sich unschwer in seinem Solowerk für Flöte erkennen läßt. 1915 emigrierte er in die USA und wirkte dort für die Verbreitung der europäischen Avantgarde, entwickelte aber unter dem Einfluß seines neuen Lebensumfeldes seine eigene Ästhetik weiter, was wiederum Impulse für die europäische Musikszene gab.

Der amerikikanische Komponist George Crumb beruft sich auf Debussy als einem seiner wichtigsten Vorbilder. Seine Klangexplorationen setzen aber auch in gewisser Weise den von Varèse eingeschlagenen Weg fort und wirken vielfach inspirierend auf die jüngere europäische Komponistengeneration.

Gefördert durch die Adolf und Louisa Haeuser Stiftung.

Das Konzert ist Teil der Kammermusikreihe "Musikalische Wendepunkte", in deren Mittelpunkt Kompositonen von Claude Debussy und Maurice Ravel stehen. Veranstaltet wird die Reihe von der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Mutare Ensemble und der Romanfabrik.

Programm:
Claude Debussy (1862-1918) – Syrinx (1913) für Flöte solo
Maurice Ravel (1875-1937) – Sonate Nr. 2 (1923– 1927) für Violine und Klavier
George Gershwin (1898-1937) Short Story (1927) - für Violine und Klavier
George Crumb (*1929) – Vox Balaenae (Voice of the Whale) (1971) for electric flute, electric cello and amplified piano
Edgar Varèse (1883-1965) – Density 21.5 für Flöte solo (1936)

Ausführende: Dirk Peppel (Flöten), Johannes Blumenröther (Violine), Susanne Müller-Hornbach (Violoncello) und Klaus Dreier (Klavier).

Gefördert durch die Adolf und Louisa Haeuser Stiftung.

 

Samstag, 05. März / 20.00 UHR 
Eintritt: 20 Euro (ermäßigt: 15 Euro)

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