»Éric Vuillard«
Kongo (Romanfabrik International)
Text Romanfabrik International

Die wenigsten Europäer haben wahrgenommen, daß unter der Herrschaft Leopolds II., von 1865 bis 1909 König der Belgier und von 1865 bis 1908 Privateigentümer des Kongo, mindestens 10 Millionen Kongolesen von Leopolds Handlangern ermordet und weitere Millionen schwer verstümmelt und mißhandelt wurden.

Wie Leopold im Rahmen der Berliner Kongokonferenz von 1884 sich das Land unter den Nagel riß und wie H. M. Stanley für Leopold die Ausbeutung (Kautschuk und Kohle) vorantrieb, dies beschreibt der in der Bretagne lebende Autor Éric Vuillard. Auch weitere historische Akteure, die das Land im Auftrag des freien Welthandels ausbeuteten, kommen in diesem romanhaften Essay zu Wort, in dem Vuillard mit ansprechender ironischer Distanz seine Figuren wie in einem bösen Puppenspiel auftreten läßt.

Kongo erschien in deutscher Übersetzung bei Matthes & Seitz. Deutsche Stimme: Stéphane Bittoun. Moderation: Dr. Michael Hohmann. In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Institut français d’histoire en Allemagne.

Eine Veranstaltung zum 30jährigen Jubiläum der Romanfabrik.

Dienstag, 22. September / 20.00 UHR 
Eintritt: 7 € (ermäßigt: 4 €)

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