Wer lädt das viele Gold im Lande ab?
Ich hör ein Sommerpoltern
und spüre Hitze.
Am Fluß sind kühlend Wetter
aus Wassernebel,
nichts wird zur Klage
am Rand der Welt.
Türme übersteigen Hügel,
beruhigend das Bild,
mit hohem Himmelsblick
schaun sie umher,
sehn, wie in mich fährt
Schrittlust,
um die Treppen zu erklettern.
Geh unter Schattenbäumen,
wandre mit flutendem
und frischem Atem,
stöhn auch vielleicht in Gluten,
eh du den Wein in weißem Stielglas
mit Freuden hebst
bei Freunden.
© Johannes Kühn