Am 9. Oktober 1985 war der Verein „Romanfabrik e. V.“ gegründet worden, ganz ordentlich, trotz aller Vorbehalte gegenüber dieser angeblich typisch deutschen Form der Freizeitorganisation, mit Vorstand, Kassierer, Schriftführer und Kassenprüfern. Die Bilanz der ersten drei Monate war erschreckend, das Protokoll vermerkt einen „Überschuß der Ausgaben über die Einnahmen“ in fünfstelliger Höhe. Dies belegt, warum ein gemeinnütziger Verein vonnöten war: Ohne ihn gibt es keine Fördermittel, die Kosten mußten bis dahin durch private Kredite gedeckt werden. Gelder bei Stadt und Land waren zu beantragen, denn natürlich war die Romanfabrik — wie andere Kulturinitiativen auch — ohne öffentliche Förderung nicht überlebensfähig.